So manches Objekt, hier ein schweres, aus einem Möbiusband entwickeltes Objekt, ist nicht optimal präsentiert.
Dieses hier ruht auf einer Zementplatte, dicht am Boden.
Es braucht definitiv einen höheren Stand.
Auch meine Kleinköpfe, an die hundert oder mehr, brauchen vermutlich eine Treppenpräsentation: In diversen Ebenen präsentierte Köpfe von murmelartig bis groß.
Man könnte da endlos daran feilen, etwa wie Franz K. an seinem Bau (gleichnamige Erzählung) und nie ganz zufrieden sein.
Mein persönlicher “Buchstabensalat”, bereit für den Glasurbrand:
Nun sind die fünf hohlen Objekte durch den Glasurbrand gegangen. Nur zwei sind ohne Fehler:
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Ausgerechnet GM, meine Initialen. 🙂
Das A und das D sind schadhaft, das B geht gerade noch. Was da schief lief, darüber kann ich nur raten. Im ersten Moment war ich fassungslos, denn S O V I E L Arbeit war in diese Dinge reingeflossen.
Eine Vermutung ist, daß ich die Objekte vor dem Glasieren mit blossen Händen angefasst hatte. Dadurch sei Fett drauf gekommen, was dann die aufgetragene Glasur an manchen dieser Stellen beim Brennen abplatzen lies. Eine andere Idee ist, daß sie sehr hoch im Ofen standen. G und M standen im unteren Bereich.
Wie dem auch sei: Ich flexte Schäden ab und trug nochmal im heißen Zustand an einigen Stellen Glasur auf. Neues Spiel, neues Glück.
Fünf Objekte waren schon länger schrühgebrannt. Nun glasierte ich sie endlich – und zwar mit der Technik des Tauchens.
Eines der geschrühten, d.h. erstgebrannten Objekte:
Ein weiteres:
Auch das “G” braucht eine Glasur, dann kann es auch im Garten stehen:
Nach dem Tauchen in zwei Glasurkübeln ( vier mal je Objekt mit jeweils Pausen dazwischen) stehen die Objekte zur Nachbereitung an:
Mein persönlicher “Buchstabensalat”:
Eine Detailaufnahme:
Nachbereitung:
Pusteln müssen sorgsam glattgestrichen werden, sonst platzen sie evtl beim Brand auf., durch die eingeschlossene Luft. Zum Stand hin müssen Dicken entfernt werden, sonst fliessen diese evtl. auf die Platte und verbinden sich mit ihr. Dicken sonst müssen durch leichtes Abschaben verdünnt werden.
Der Stand selber muss peinlich von Glasur befreit werden. Zunächst mit einem Messer, dann mit einem Schwamm.
Bei dieser Reinigung platzt gelegentlich Glasur ab. Diese muß dann mit einem Pinselstrich überdeckt werden, aber so, daß eine (mechanische) Verbindung entsteht.
Diese ganze Prozedur bedeutete Stunden an Arbeit.
Wenn durch den Glasurbrand farbliche Mängel entstehen sollten, muß nochmal nachglasiert werden.