Category: Keramik

Fehlerhaft glasiert

Diese obigen Objekte waren durch einen Glasurbrand gegangen, das mittlere davon möchte ich hier noch zeigen:.

Wie man unten sieht, hat jemand 😉 in die Glasur gefasst und damit Flecken , noch dazu tiefe, erzeugt.

Vermutlich also werde ich es nochmal glasieren.

Dazu muss das Objekt im Backofen erhitzt werden und dann neue Glasur aufgetragen werden. Nur im heißen Zustand nimmt das Objekt nochmal Glasur auf.

An der zweiten Aufnahme sieht man auch an einer Stelle links ,dass Akuratesse beim Formen aus Ton zwar wichtig ist, aber eine unterschiedlich dicke Glasur diese Haltung nachtrÀglich untergraben kann.

Mach was dagegen !

Konglomorat in neuem Gewand

Diese obigen Objekte sind nun durch den Glasurbrand gegangen.

Das vordere zeige ich zuerst. Man könnte ein umgedrehtes Herz darin sehen:

Das Objekt wurde mehrmals in 2 GlasurkĂŒbeln getaucht.

Dadurch ergaben sich Überlappungen und Trennlinien.

Witzig finde ich diese Dreifachspur links

Bis zum Glasurbrand waren tatsÀchlich viele Wochen vergangen. Geformt hatte ich die Objekte noch im alten Jahr.

Das “E” zweckentfremdet

Dieser Tage versuchte ich mich zeichnerisch am “E”.

Dann umgesetzt in Ton soll das “E” natĂŒrlich auch gut stehen können. Das ist ja mitzubedenken.

Als ich das Blatt Papier drehte, fiel mir eine weitere Lösung auf:

So wird eine ganz andere Skulptur daraus, spannender jedenfalls als das “E”.

Ich bin gerade dabei, dieses umgedrehte “E” in Ton umzusetzen. Es wird etwa 36 cm hoch sein.

Unten ĂŒbrigens ein “B”, was ich vor gut einer einer Woche fertigte.

Die InnenrĂ€ume des “B” entsprechen zwei Tropfen:

Es fiel dabei eine Menge Arbeit an. Ich habe unten symbolisch festgehalten, daß ich etwa 10 Mal die Skulptur abschabte bzw. nachbesserte. Die Brösel schob ich dann mit einem Kamm beiseite, damit sie bei der weiteren Arbeit nicht wieder zufĂ€llig auf der Skulptur landen.
NatĂŒrlich darf bei solch einer Nachbesserung der Ton nicht zu hart sein. Schafft man die “ManikĂŒre” nicht an einem Tag, muß man die Skulptur mit Tuch und Plastikabdichtung konservieren.

Manchmal brauche ich “fĂŒr den Feinschliff” einer solchen Arbeit zwei Tage.

Das A und O

Ich entwarf ja unlĂ€ngst ein “G” in Ton, etwa 40 cm hoch:

Weitere Buchstaben entwarf ich zeichnerisch, immer mit der Aufgabe, sie in Ton umzusetzen zu können.
Etwa das “A“:

Nach der Skizze wiederholte ich das “A” auf einem großen Zeichenkarton:

Das aus dem Karton dann ausgeschnittene “A” nutzte ich als Vorlage fĂŒr meine Arbeit mit dem Ton.

An 3 Tagen bearbeitete ich das Konstrukt:

Das A von vorne…

… und von hinten.

Ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden.

Jetzt liegt nicht das “O“ des Titels an, denn das ist nicht einfach zu gestalten, ausserdem hatte ich das schon mal gestaltet, sondern als nĂ€chstes das “B”.