Dieses Objekt kam einst zu Bruch. Vielleicht stand es nicht sicher genug. Ein heftiger Wind warf es um.
Jedenfalls wollte ich es nicht – wie üblich – entsorgen und klebte die Scherben an. Offenbar gab es es aber einen weiteren Haarriss, den ich erst bei einem Transport hin zu einer anderen Stelle bemerkte und so eine weitere grössere Stütze abging. Erneut klebte ich diese große Stelle – das ganze Teil ist es mir einfach wert gewesen. 🙂
Ich sitze in einem Café und warte auf die Fertigstellung meines Autos.
Zur Überbrückung war ich auch fotografieren am Schwarzenberg, einer Wohngegend.
506 Fotos konnte ich an diversen Büschen und Sträuchern schiessen. Es war wunderbar.
Ich hatte dabei auch Austausch mit vier Leuten.
Die erste Person , eine 70- jährige Frau, lächelte fein. Ich sprach sie deswegen an, da war sie schon 10 m weiter. Wie es sich herausstellte, hatte die Frau die Blumen am Wegrand erfreut. Es ergab sich ein gutes Gespräch über Lebenshaltung und Psychohygiene.
Der zweite Mann teilte mir in etwas schleppendem Tonfall mit, dass er meine, die Insekten wären am Zurückkommen. Wegen der Reduktion von Glyphosat.
Der dritte war ein ehemaliger Imker.
Die vierte war eine etwas scheue ältere Frau, die sich wunderte, dass ich an den Hecken überhaupt was finden konnte.
Zurück zur Insektenfotografie:.
Ich werde weiter so intensiv fotografieren wie bisher, aber meine Fotos nicht mehr sichten. Zumindest ist das mein Plan.
So gewinne ich ordentlich Zeit !😀
Dennoch ein Bildchen von Sonntag:
Handyfotografie sonntagnachts.
Die Königin der Nacht.
Am nächsten Morgen ist immer alles vorbei.
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P.S. : Die Autobegutachtung dauerte doch länger – so wurden es 1.249 Fotos. Nichtsdestotrotz gilt, was ich vorhin meinte 🙂
Und es tut unumwunden gut. Eine Labsal für die Seele.
14 Studien sind es geworden, oft weil ich meist etwas früher fertig war und sich so noch eine Kurzstudie nachzog.
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Eine Verwandte hat eine Knieoperation hinter sich gebracht. Ich sprach ihr Mut zu, doch sie winkte ab. Eine schwere Krankheit hatte sie vor einigen Jahren bewältigt und damals ging es für sie psychisch hart an die Substanz. Ich selbst hatte vor 23 Jahren eine 15-monatige Depression (!) am Laufen und war auch da ziemlich am Ende. Dann aber gab es wie durch ein Wunder eine Rückkehr ins Leben. Wieso vergisst man so etwas? Heute ärgern mich kleine Wehwechen, aber damals war das doch eine um mehrere Stufen andere Situation. Kann man so etwas verstehen?