Category: Keramik

Tagesgedanken XIX

Ich verweile in einem Biergarten.
Weil ich ihr im Wege stand, sagt ein weiblicher Gast zu mir: “Da wei da wei”.
Diese Geste erinnerte mich an einen Schauspieler, der eine aufdringliche Bewunderin einst mit ähnlichen Worten verscheucht haben soll.

Und so kam ich alsbald mit meiner Frau auf die alte Schauspielergarde zu sprechen.

Ich fing von alten Filmen zu schwärmen an, meist von Literaturverfilmungen. Mir schien, daß so manche Schauspieler von einst “Kawentsmänner” waren, Größen also, die man heutzutage nicht so leicht findet.

Aber vielleicht liege ich da falsch. Ich schaue mir ja nur noch sehr selten aktuelle Filme an. Vor mehr als 30 Jahren aber sog ich Filme mit besonderen darstellerischen Leistungen regelrecht auf.
Diese Zeiten der Schauspielbegeisterung sind für mich offenbar vorbei. Aber vielleicht kommen sie doch noch mal wieder?!

Schwellen

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Ein nicht sehr großes Objekt, das auf einem meiner Schreibtische steht.
Ein Podest mit diversen Schwellenkörpern, die über-und untereinander liegen.

In Auflösung begriffen

Dies ist ein Beitrag zu Myriades neuer Ausgabe der Impulswerkstatt.

Als ich das obige Hologramm in Auflösung sah und auch Myriades Ankündigung, daß alles willkommen ist, auch Tonscherben sogar und mich DAS wiederum daran erinnerte, wie mal eine Frau vor Jahren händeringend (ich hätte es fotografieren sollen) vor uns trat und bat, doch an einer Ausstellung teilzunehmen, weil die Frau Gräfin dringend noch eine/einen Keramiker mit ihrem/seinem Stand bei ihr brauche, erinnerte ich mich gerade jetzt posthum an ein kleines surreales Werk, das ich vor Jahren so nebenbei schuf:

Ein grünes Ei entläd seinen Inhalt, sei es Spinat oder Erbsen oder was auch immer, über ein Podest in eine Auffangschale.

Ob die Schale das alles auffangen kann, was das Ei in Auflösung von sich gibt?!

Wohlgemerkt schuf ich dieses Ding vor gut 10 Jahren, also sind politische Anspielungen hier vollkommen tabu und auch wahrlich nicht beabsichtigt!! Das schicke ich gleich mal hinterher, ganz ohne Spaß und doppelten Boden.

Das Objekt steht also für sich! Und steht auf einem Fensterbrett, schon sehr, sehr lange.

Übrigens: An dieser Ausstellung damals bei der Gräfin nahmen wir dann auch tatsächlich teil.

P.S. Queenall schicke ich noch ein weiteres Fotos nach:

Schichtenobjekte haben ihr (vorläufiges) Zuhause gefunden

Ich habe für meine zwei Objekte eine Lösung gefunden:

Sie stehen auf zwei Rabattsteinen, vom hiesigen Baumarkt..

Ich habe diese Schichten etwas mit Plastillin auf den Steinen gesichert. Denn Stürme sind ja nicht zu selten.

Eine ähnliche Lösung hatte ich vor ein, zwei Jahren für ein Objekt mit weißer Glasur gefunden.

Mann kann die Steine je nach Laune zueinander stellen.