Vierfacher Schwung Des öfteren geht was schief. Ein grösseres Relief zerbrach mir beim unvorsichtigen Transportieren “in die Sonne”.Übrig blieb ein Spiel aus vier Bögen, Kommata ähnlich, die ich dann doch nicht wegwarf. Statt also ein Dutzend schwingender Elemente nun denn also vier:
Türmchen Diese mit Tonresten geschaffene kleine Plastik hatte ich letzthin schon gezeigt: Jetzt habe ich eine Glasur (INSPIRATION) drüber geschüttet: Diese Arbeit muss aber noch warten, bis sie gebrannt werden kann. Ebenso diese: Gut Ding will Weile haben.Alles braucht seine Zeit.Nur nicht huddeln.Wenn nicht heute, dann halt morgen. Auf diese Weise verschafft man sich Vorfreude.Vorfreude ist auch eine Freude! Freude liegt schon im Tun allein.Das Ergebnis ist meist der I-Punkt des Bemühens. Wer stetig sich bemüht,wird belohnt werden.Zumindest im Gefühl,beharrlich gewesen zu sein. Das Haar in der Suppewird man schon finden.Nichts leichter als das. Seien wir genügsam,dies ist eine Zier.Unzufrieden kann jeder.
Der Ring glasiert Am 4. Oktober hatte ich diese hohle Arbeit vorgestellt. Nun ist sie schrühgebrannt und nach dem Glasieren nochmals durch den Glasurbrand gelaufen: Ich war nicht völlig zufrieden, da trotz Schüttung einige Flecken übrig blieben. Ich setzte Kaltglasur “Solid Gold” ein Auch einige Narben bekamen Solid Gold. Jetzt bin ich mit dieser Arbeit zufrieden. Ein zweite ähnliche Arbeit wird demnächst gebrannt und auch da werde ich evtl. diese Kaltglasur verwenden, falls das Ergebnis ähnlich ausfällt..
Werkstattgeschehen Diese letzte grössere Plastik verdiente noch einen sauberen Stand. Das erledigte ich nacträglich mit Paperclay. Eine länger zurückliegende Arbeit ist nun schrühgebrannt: Mit Tonresten mache ich manchmal auch schnellere Arbeiten, die quasi dem Zufall entspringen: Oder ein Köpfchen Zeichnerisch bereite ich manchmal weitere Objekte vor: Die folgende Zeichnung werde ich ganz sicher nicht umsetzen :-):