Category: Fotografie

Strukturen im “Universum”

Zwei Berichte hatte ich bereits schon aus dem “Universum” Bremen gezeigt.

Nun einige weitere Exponate aus dem reichen Schatz dessen, was das Haus zu Mensch und Natur zusammengetragen hat.

Sand

Hier wurde gezeigt, daß die Neigung eines Sandkegels niemals eine gewisse Grösse (etwa 40 Grad) überschreiten kann. Manche Tiere wie der Ameisenlöwe nutzen diesen physikalischen Umstand, um Tiere zu fangen. HJ Schlichting zeigte das in einem schönen Artikel auf.

Der unablässige Wind sorgt für ständig neue Strukturen… hier veranschaulicht an einer Art Rüttelplatte mit Luftstrom.

Sechsecke

Durch allseitigen Druck werden aus Schaumstoffzylindern Sechsecke.

Weitere Sechseckformationen:

Bienenwaben (Wer mag, hierzu auch HJ Schlichting)

Sechseckformationen in einer Seifenflüssigkeit. Ein Plus: Die schönen Strukturfarben. 🙂

Weiteres aus dem “Universum”

Im Science-Center Bremen, auch “Universum” genannt, sties ich auf diverse Spiele mit optischer Täuschung.

Das Haus war ja in drei Abschnitte unterteilt: Mensch, Natur und Technik. Und es gab eine Sonderausstellung im Gebäude der Anmeldung.

Die Abteilungen Mensch und Natur schafften wir bis zum Schliessen des “Universum”. Was vielleicht 50 % des Zeigbaren ausmacht. But who knows?!

Ich zeige noch ein paar Exponate:

Die Optik zeigt hier einen ovalen Ring. Unter der Glasfläche ist aber tatsächlich ein kreisrunder metallischer Ring. Fährt man mit dem Finger an ihm entlang (ohne ihn tatsächlich sehen zu können), stellt er sich vom Gefühl her als oval dar.
Der optische Sinn schlägt also den Tastsinn, verkürzt gesagt.

Solche Konkurrenz der Sinne wurde vielfach im Haus thematisiert.

Man schaute etwa durch eine Art Fernglas, in der der Input des linken Auges mit dem des rechten vertauscht wurden. Dennoch sah das Gehirn das Objekt so, als wäre links die linke Info und rechts die rechte hereingekommen. Das Objekt war schlüssig und stabil.
Das Gehirn ist also in der Lage, unter nahezu allen Umständen ein kohärentes Bild zu erzeugen.

Im Haus konnte man optisch, akustisch und vom Tastsinn her die Leistungen des Gehirns nachvollziehen und auch die Grenzen hin zur Täuschung ausloten.

Durch ein Guckloch sieht man einen Stuhl.
Er sieht normal aus. In Wirklichkeit ist Lehne plus Sitzfläche 2, 3 m hinter den Beinen platziert, wie das abseits des Gucklochs aufgenommene Foto zeigt:

Die überbreite Sitzfläche liegt also tatsächlich auf dem Boden, einige von den Stuhlbeinen weg.

Setzt sich jetzt eine Person auf diese Sitzfläche, kommt einem die Person beim Schauen durch das Guckloch “geschrumpft” vor. Das Gehirn bewertet den Stuhl sozusagen als real und die Person darauf irgendwie als geschrumpft (oder als Kind).

Ein Foto des Effekts mit Person gelang mir durch das Guckloch technisch nicht (Fokusprobleme). Auch scheint der Effekt als solcher nicht so stark zu sein.

Täuschungen im “Universum”

Im Science-Center Bremen, auch “Universum” genannt, sties ich auf diverse Spiele mit optischer Täuschung.

Das Bremer Kollektiv UrbanScreen hatte einen zylindrischen, auf zwei Ebenen zugänglichen Raum mit Täuschungen bestückt.

Man musste sich jeweils richtig positionieren, um die geometrischen Figuren, deren Elemente z. Teil über mehrere Treppenebenen optisch zusammengesetzt wurden, richtig ins Bild zu bekommen.

Im unteren Beispiel nahm ich nicht ganz die richtige Position ein. Ich hatte den Eindruck, daß meine Kamera in genau dem richtigen Kubikzentimeter positioniert sein musste. Etwas in die Knie, etwas nach links oder rechts, etwas nach vorn oder hinten, es war nicht ganz einfach.

Während der Aufnahmen war ich fast alleine in diesem Kabinett der geometrischen Figuren. Es konnte gut sein, daß man diesen Raum gänzlich übersah und nur als Verbindung zweier Räume im Stockwerk deutete.

Ich jedenfalls war auch knapp davor, den Zylinder flugs zu verlassen, da erinnerte mich eine geometrische Figur an einen Artikel von HJ Schlichting aus dem Januar dieses Jahres.