Category: Fotografie

Impression

… aus Ochsenfurt

War ja am 6.5. dort unterwegs, mit karger Ausbeute an Insektenfotos (wie ich berichtet hatte), dafür aber einer Reihe von Innenansichten dieses schönen Städtchens.

Diese Art von Fotos verdanke ich Stefan Hetzel, einem Bloggerkollegen.

Willkommen…

… in Ochsenfurt

Ich war mit Freunden auf einem längeren Rundweg, der uns an einem Biberstausee vorbeiführte und dann wieder zurück nach Ochsenfurt.

Ich Vollpfosten hatte nur meine kleine Panasonic dabei und nicht mein Macro, denn im schilfigen Gelände sties ich auf manch interessantes und unbekanntes Kleintier, das mit dieser Kamera kaumstens festzuhalten war. Kniiiirsch!

Es gab dennoch einiges andere auf grösserer Ebene, das ich fotografierte. Dazu bald mehr.

Das heisst nun : Wiederkommen, und zwar mit der richtigen Kamera.

Das Problem war, die Wanderfreunde nicht zu sehr aufzuhalten. Dennoch tat ich es unweigerlich und unvermeidbar und trottete dann ganz allein den letzten Kilometer zurück.

Leben im Kehricht

Der Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci), auch Museumskäfer genannt,

fand sich plötzlich auf meiner Kehrichtschaufel. Ich trug die Schaufel nach draussen, um bessere fotografische Ergebnisse zu bekommen.

Der winzige Käfer fühlte sich wohl in diesem Reich…
Legte sich auf den Rücken und spielte mit den Schnüren
Dann wieder zurück in Normallage
Auf der Suche…
Etwas in Sicht?
An diesem pflanzlichen Rest machte er sich zu schaffen…

Für mich war diese Begegnung am Morgen so eine Art Startschuß, in die Natur zu gehen – denn heute schien die Sonne wieder.

Lun Tuchnowski: Pi

Auf dem Gelände des Carmen Würth-Museums sties ich auf eine weitere Groß-Plastik, die mich gefangennahm:

Von Lun Tuchnowski :

Die Plastik ist 2,50 m hoch.

HJ Schlichting hatte ja unlängst, am 14.3. einen Beitrag zu Pi gepostet, hier.
Er macht das an diesem speziellen Tag schon länger.

*

Ich mag ja seit jeher konkrete Arbeiten.
Also ging ich um die Arbeit geflissentlich herum und begutachtete sie im Detail:

Zwei Ringe halten einen grösseren Ring.
Der große Ring ist, wie sich zeigt, gar nicht geschlossen.

Die Passgenauigkeit der Teile ist verblüffend.

Natürlich interessiert auch die Patina.

Als Keramiker denkt man natürlich instantan darüber nach, so etwas Ähnliches auch keramisch zu bewerkstelligen, doch Ton lebt und die Technik, da sehr präzise zu arbeiten, kenne ich nicht, wenn auch es manche gibt, die genau das auch versuchen.
Meine einzige “mathematisch-keramische” Arbeit war mal die Kusszahl, die ich in 2 Grössenordnungen versuchte und mit deren Ergebnis ich ganz zufrieden bin.