Ein Sieg ist es aber nicht geworden, denn das “V” war etwas anders geplant. Die zwei Flächen oben sollten waagerecht ausgerichtet sein. Der Ton hielt sich nicht dran, wie so oft!
Immerhin ist das Stück nicht verletzt – was schon mal ein Plus ist. Es muss ja 1220 – 1240 Grad aushalten.
Vor Jahren fertigte ich aus Ton meinen Vornamen: G-E-R-H-A-R-D. Vor ein paar Tagen fiel mir ein “R” herunter, dasjenige zu “hard”. Es geschah bei Reinigungsarbeiten.
Jetzt liegt auf dem Fenster nur noch “Gerd”, womit ich – erstaunlicherweise – zufrieden bin.
Vor Jahrzehnten nämlich ärgerte mich immer, wenn jemand mich Gerd nannte. Nennt man etwa einen “Erhard” “Erd?! Nicht daß ich wüsste! Zu allem Überfluss bekam ich damals zwei Schachurkunden, eine davon auch noch mit einem Jahr Verzögerung, in dem mein Vorname mit Gerd geschrieben wurde.
Heutzutage verstehe ich, daß Gerd eine akzeptable Abkürzung von “Gerhard” ist, vielleicht so etwas wie ein Kosename.
Einen anderen Gerd lernte ich erst spät kennen: Das war Gerd Baltus, ein Schauspieler, den ich gerne bei seinem Tun sah. Baltus spielte meist einen Sonderling. Zumindest wurde er beständig für solche Rollen gebucht. Aber auch er hies offenbar Gerhard, wie ich Wikipedia entnahm.
Zum siebten Mal nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen. *
Schon länger fragt man sich, wie Tiere ausser dem Menschen unsere Umwelt wahrnehmen. Gerade Facettenaugen der Insekten sind da interessant.
Nun wohnen in einem Insekt viele Sinne, auch welche, die wir nicht kennen, wie den magnetischen oder den elektrischen Sinn. Das ist das eine. Weil bei uns der Geschmackssinn mit dem Geruchssinn verwoben ist, werden die Insekten wohl auch eine Kombination ihrer Sinne erleben. Meistens erfährt man etwas über spezifische Sinnesleistungen, wenn durch Fehlen eines Rezeptors ein Insekt unpässlich wird, d.h. bestimmte Dinge nicht bemerken kann.
Beim Menschen war das immer ein Zugang. Schäden gaben Hinweise auf spezifische Gehirnleistungsorte.