Author: kopfundgestalt

Tagesgedanken XXXVII

Kommt Meister von meistern?!

Letzthin nannte mich eine Passantin so und schob nach: Fotomeister!

Das konnte ich so nicht stehen lassen, denn man will ja Meister in allen möglichen Belangen sein,
nicht nur Foto-Artist. Das wäre wenig. 😉

Naja, sei es wie es sei:
Wie ich es schon mal erwähnte: Ich bin begierig, neue Arten zu entdecken und das gelingt mir fast tagtäglich. Da muß es jemand geben, der seinen Kelch über mich ausschüttet, ich bin da gesegnet!
Und so entdeckte ich am Dienstag, in einer kurzen Regenpause, folgendes Tierchen:

Apaeleticus inimicus, eine winzige Schlupfwespe

Am Mittwoch kam sie mir nochmal quer.

Beiwerk

Beiwerk nennt man gewöhnlich das, was neben einem Hauptobjekt evtl. noch auf einem Foto zu sehen ist.

Eine Schlupfwespe Ichneumon bucculentus (Hauptobjekt) und eine Trauermücke teilen sich den Diskus eines Efeus.

Noch schlürft die Trauermücke den Nektar.

Hebt drohend ihr Beinchen…

Besser ist aber das Ausweichen 😉
Es sind ja noch diverse Diskusse ringsum, wo sie aasen kann.

Acht auf einen Streich

Es gab einen Rest an rotem Ton.
Für ein grösseres Objekt nicht mehr genug.

Also habe ich gestern 8 Köpfe “für die Stange” daraus gemacht.

Die möchte ich euch mal zeigen.

Kopf 1

Kopf 2

Kopf 3

Kopf 4

Kopf 5

Kopf 6

Kopf 7

Kopf 8

Nun trocknen sie erstmal.

Um irgendwann in einen Schrühbrand zu kommen und danach glasiert zu werden.

Drabble Dienstag No 13

Zum dreizehnten Mal nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.
*

Das rächte sich, daß er so offen war.
Hinterher erzählte sie alles Mögliche aus.

Er hatte einst gelernt, daß Offenheit eine Zier sei. Er hatte nämlich zuvor eine Frau gekannt, die von seiner Ehrlichkeit ganz eingenommen gewesen war. Er gab damals mit nichts an ausser seiner Natürlichkeit und Aufrichtigkeit. Es gab nicht vor, etwas Besonderes zu sein.

Daß eine Blösse jetzt dazu reizte, erst recht die Schwächen des Gegenüber zu betonen, das war ihm nicht bewusst.

Naiv war er.
So war es der Verdienst der neuen Begegnung, das nächste Mal vorsichtiger zu sein. Nicht mehr Narr und Schussel zu sein.