Author: kopfundgestalt

Befragung/opinions

Dr. Dr. Nowall möchte die Meinung des Volkes hören, bevor er seine Sicht auf 2024 preisgibt.

Dr. Frank fragte ich als erstes.
Dazu musste ich ihm regelrecht auflauern. Aber ich wusste, daß er nach dem Mittagessen um 12:45 Bello ausführt.
Es war heute schon 12:50, als er bemützt auftauchte. Es war kalt!!
“Die Leberknödel schmeckten gut”, meinte er sinnierend.

Als ich ihn unverblümt zu 2024 befragte, gab es ein Hallo: “Dazu schreibe ich ja gerade einen Artikel…”.
“Umso besser”, dachte ich.

“Also, wie war es aus ihrer Sicht?”
Dr. Frank war gerne bereit, holte weit, weit aus, mit großer Geste.
Ich konnte alsbald nicht mehr folgen. Er war auf Nebengeleise geraten. Das etwas und vorsichtig anmerkend, meinte er, daß es nötig sei, daß er umschichtig untermauere, was er dann als Fazit zu äussern gedenke.

Bello wollte nachhause!! Urplötzlich!
Nun hatte ich aber noch nicht wirklich was gehört, was ich an Dr. Dr. Nowall weitergeben konnte.

“Na, so unumwunden sage ich nichts.
Halten wir einfach mal hier fest, daß 2024 ein Jahr in der Schwebe war.”

Ich verabschiedete mich.
Was war der Kern jetzt?!
“2024 ein Jahr in der Schwebe”, jaaa, das passt schon irgendwie…!
Gebe das so weiter.

Some kind of an annual review

Ich habe hierzu Dr. Dr. Nowall eingeladen.

Kenne ihn ja schon länger, daher war er bereit, für ein verhältnismäßig kleines Salär meine Fragen zu beantworten.
Er möchte aber zunächst “des Volkes Mund” hören (meine Wortwahl), um seine Sicht dann darauf zu entwickeln.

Nun, jetzt muß ich in den nächsten Tagen schaun, wen ich zu einer Aussage über “sein” 2024 bewegen kann.
Bin gespannt, was da so rum kommt.

Dieter Stein

Das MiK in Würzburg zeigt eine Schau des 1924 in Würzburg geborenen Dieter Stein.

Dieter Stein gehörte zu den ersten in Deutschland nach WW2, die abstrakt malten. Diese neue und junge Kunst gewann in den 50ern allmählich an Fahrt.

Stein war mittendrin, nahm an Ausstellungen in Paris und Japan teil. Für die Biennale 57 entwarf er das Plakat.
In Würzburg selbst organisierte er eine Ausstellung mit Namen, die heutzutage sehr wichtig sind, wie etwa Cy Twombly, Antoni Tàpies oder Gerhard Richter.

Die rege Verflechtung im deutschen Kunstbetrieb der Endfünfziger kam im Laufe der 60er bei ihm zur Ruhe.
Man sagt, daß er sich dem Kunstbetrieb zunehmend entfremdete, seine Werke sich auch wandelten und nicht mehr dem damals gängigen Muster entsprachen.

Ein Plakat und eine Buchgestaltung aus der im deutschen Kontext sehr erfolgreichen Zeit Steins:

Von einem Pad in der Ausstellungshalle

Kataloggestaltung 1958

*

Stein fertigte auch Entwürfe für öffentliche Bauten in Würzburg.
Nur einer wurde dann aber tatsächlich nur verwirklicht.
Und dieser eine dann auch offenbar nur durch Intervention.
Darüber später mehr.