Author: kopfundgestalt

Verknüpfung

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Ein Beitrag zur Myriades Impulswerkstatt.

Bei diesem Foto von Myriade dachte ich sofort an die Verknüpfung unserer Nervenzellen – was aber nicht ganz richtig ist..
Beim Eis hier findet offenbar keine Verknüpfung statt, das ist der Unterschied. Unzählige Verästelungen, die nicht Kontakt zueinander schaffen und auch diesen nicht anstreben.
Sozusagen eine nutzlose Intelligenz.

Poussin

Ein altes Harenberg-Kalenderblatt vom 13./14.04.2002

Dieses Werk von Poussin hatte zunächst den Titel “Freude, getrübt durch den Tod”.

Dann bekam es von ihm den Titel “Et in Arcadia ego”.

Seitdem ist Arkadien ein Sehnsuchtsland geworden.

Wie war man damals?

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Ein Beitrag zur Myriades Impulswerkstatt.

Wie waren die Menschen vor Jahrhunderten?
Wie würden die Menschen auf uns wirken, würden wir uns in die Vergangenheit zurück bewegen können.

Vor Jahren sah ich ein Foto eines (verurteilten) jungen Menschen in den späten 1800ern.
Er wirkte verblüffenderweise wie ein “James Dean”. Nichts deutete draufhin, daß das Foto etwa 140 Jahre alt war.
Seine lässige Haltung passte genau in unsere Zeit.

Unsere Art, sich zu geben, wird m.E. auch ein wenig durch Vorbilder aus den Medien befüttert. Und natürlich auch durch die Gene, da wird etwas von Generation zu Generation weitergegeben: Kopfhaltung und Mimik. Sprechweise ect.

Die Themen der Vergangenheit wären andere als heute, das zumindest gewiss.

Zum Tod von Dr. Robert Hübner

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Am 5.1.2025 erfuhr ich spät am Abend, daß mit Dr. Robert Hübner der erfolgreichste deutsche Schach-Spieler der Neuzeit mit 76 Jahren verstorben ist.
Er war zeitweilig die Nr. 3 in der Welt im Schach.

Es gab nur wenige aus der Schachwelt, die mir ähnlich imponierten.

Dem Schachverein, dem ich immer noch angehöre, obwohl ich inaktiv bin, interessierte die Nachricht nicht die Bohne.

Von Dr. Hübner habe ich zwei Bücher, eines nennt sich “Materialien zu Bobby Fischer”, in denen er die Partien des Amerikaners akribisch analysierte. Das war noch vor der Computerzeit.
Ich denke, daß seine tiefgründigen Analysen immer noch stimmen, selbst wenn man den Computer darauf ansetzen würde.
Er lies keine voreiligen Schlüsse gelten. So untersuchte er auch anscheinend klare Varianten weiter wie gewöhnlich, weil er sich sicher sein wollte, daß alles stimme, was er behaupten würde. Das war manchen ein Greuel, da das für den Lesenden schwierig wurde.

Bekannt war auch, daß Dr. Hübner mit einer winzigen Schrift unterschrieb. Was diametral seinem S(ch)achverständnis widersprach. Er war ein scheuer Mensch.

Die Würdigung in den Medien fiel sehr knapp aus, soweit ich das übersehen kann.