Am Strand der Plakias-Bucht in Kreta fielen mir Wespen auf, die beständig über dem Sand kreisten, auch unmittelbar neben Menschen. An Menschen haben sie keinerlei Interesse.
Sie setzen sich praktisch nie. Und wenn überhaupt, dann aus triftigem Grund, den ich gleich ausführen werde.

Wikipedia schreibt:
Weibchen können oft im Suchflug in geringer Flughöhe über möglichen Wirtshabitaten (in temperaten Breiten vor allem wärmebegünstigten Sandflächen) gesehen werden. Es wird angenommen, dass sie die Käferlarven chemisch orten können. Ist eine geeignete Stelle erreicht, beginnt das Weibchen zu graben. Bei der japanischen Art Campsomeriella annulata wurde die Wirtsfindung untersucht; diese Art ist in der Lage, Käferlarven, mit Kot der Larven verunreinigten Sand und Sand, in dem Käferlarven vorher gehalten worden waren, im Wahlversuch chemotaktisch zu erkennen.[5] Der Wirt wird durch einen Stich betäubt und entweder an Ort und Stelle oder tiefer im Boden in einer extra angelegten Höhlung mit einem 2–4 mm langen Ei belegt. Die Dolchwespenlarve saugt zunächst von außen an dem Engerling, später wird er jedoch vollkommen leer gefressen
Aha, so verhält es sich!

Wie dieses gedrungene “Blaukissen” wirklich heißt, weiß ich nicht sicher.

Ein weiteres Foto.
Ich muss erwähnen, daß all meine Fotos bei starkem Wind gemacht wurden. Dieser Busch, der durch kriechendes Geäst gebildet wird, war nur begrenzt durch den böigen Wind beeinträchtigt.
Ich schiesse meist mit 1/1200 sec.





