
Im August fiel mir erstmals die Wespe an der Goldrute auf.
Mehr als eine Handvoll Aufnahmen erlaubte sie mir nicht.
Ihre Zeichnung war mir unvertraut. Sie musste eine für mich neue Art sein.

Nun entdeckte ich sie im Oktober (2.10.) am Efeu wieder.
Da sie recht klein ist und wuselig, konkurriert sie für den Fotoapparat stark mit den Disken des Efeus.
Hier noch ein Foto ihrer sehr langen mittleren und hinteren Beine, fast symmetrisch angeordnet:

Der Kopf ist über eine Art Schlauch mit dem Mittelkörper verbunden. Sie kann den Kopf vorstrecken.
Mit diesen roten Beinen jedenfalls kann sie sich überall festhalten. Und sie weiß exakt, wo genau ihre sechs Beine “zuhause” sind. Das ist eben Intelligenz!

Wie schön dieses Insekt besonders auf der Goldrute wirkt.
Wenn sie über den Einsatz ihrer Beine jeweils nachdenken müsste, würde sie wohl nicht so sicher reagieren können.
Die Steuerung unserer Körperfunktionen ist ja zum Glück auch nicht unserer Intelligenz überlassen. Das gäbe es ein schönes Chaos …
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Danke Ule!
Den Begriff Intelligenz habe ich bewusst so gewählt
Man schaue, was heutige Robotik kann. Sie kann sich kaum mit solch einem Insekt messen , was zudem etwa nur ein Zehntausenstel an Neuronen des Menschen verfügt . Da sind offenbar die “wenigen” Neuronen aehr gut und intelligent verschaltet.
Ich denke, Ule, du hast meinen Witz da verstanden.😀
Den Begriff “Instinkte”
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Ich weiß nur, dass dieses Tierchen ihre Brut mit lebenden (betäubten) Spinnen versorgt.
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Ich fotografierte jüngst eine stahlblaue Grillenjägerin, die mit einem solch betäubten Tier in ihre Bruthöhle einkehrte.
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Ich weiß nur, dass dieses Tierchen ihre Brut mit lebenden (betäubten) Spinnen versorgt.
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So machen es ja viele Tierchen, eine umseitige Erfindung, um die Brut mit Proteinen zu versorgen.
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Ganz tolle Fotos sind dir wieder von diesem so hübschen Insekt, einem der unzähligen kleinen Wunder der Natur gelungen, Gerhard und Glückwunsch dazu. Den Schlusssatz finde ich allerdings nicht so gut, weil dieses Insekt nicht aktiv „nachdenken“ muss, um sich festzuhalten.
Somit ist es zumindest keine „Denkintelligenz“ im menschlichen Sinne, aber es ist eine Kombination aus genialer biologischer Konstruktion und hocheffizienter Informationsverarbeitung.😉
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Es ist schon Intelligenz, von der man reden kann. Denn das Tierchrn kann noch vieles anderes: Fliegen, sich Orte merken, einen Partner finden…
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Meine Gedanken und Zweifel dazu bezogen sich erstmal nur auf “…jedenfalls kann sie sich überall festhalten. Und sie weiß exakt, wo genau ihre sechs Beine „zuhause“ sind” und alles andere was du hier aufzählst, ist eher von der Natur gegebener Instinkt für mich.
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Da sind aber neuere Erkenntnisse anderer Meinung. Lars Chittka hatte etwa Hummeln untersucht und seine Entdeckungen veröffentlicht.
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Chittka hat gezeigt, dass Hummeln zählen können, Gesichter wiedererkennen, Emotionen zeigen und eine individuelle Persönlichkeit besitzen.
Aber diese Erkenntnisse lassen sich nicht pauschal auf alle über eine Million bekannten Insektenarten übertragen.
Die Entdeckungen von Prof. Lars Chittka und anderen Forschern zeigen zwar, dass Insekten keine reinen, programmed Roboter („Automaten“) sind, doch innerhalb der Klasse der Insekten gibt es fundamentale Unterschiede in Lebensweise, Gehirnstruktur und kognitiven Anforderungen.
Dieses “Wissen” musste ich mir gerade ergoogeln, weil sich alles in mir gegen diesen letzten Satz im Beitrag aufbäumte. 🤗🙏⚘️
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Unter “Intelligenz” lässt sich viel verstehen. Damit ist ja per se erstmal kein Bewusstsein verbunden.
Ich wollte mit diesem Begriff der “Intelligenz” nur sagen, daß mit der im Vergleich zum Menschen nur geringen Anzahl an Neuronen es ausreicht, all diese Probleme im Alltag des Insekts hinreichend zu lösen.
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Ein faszinierendes Tier – wie die anderen auch -, aber hat es denn auch einen Namen? Ich bin mir sicher, Du hast versucht, diesen herauszufinden! Hat es keinen, so schlage die Kopfundgestalt – Rotbeinwespe vor (natürlich auf lateinisch), und Du hast eine neue Art entdeckt!
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Einen lateinischen Namen hat sie und bekannt ist sie auch schon vor kopfundgestalt.
Das wäre was, ein völlig neues Insekt zu entdecken und mit einem eigenen Namen in die Geschichte einzugehen. Ein Petra würde ich da auch noch hineinzaubern…
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Herrlich, die Bilder und der Begleittext!
Frohen Sonntagsgruss, Brigitte
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Grüsse zurück😀
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“… wo genau ihre sechs Beine “zu Hause” sind. Das ist eben Intelligenz!” Manche Menschen können ja noch nicht mal ihre zwei Beine richtig beherrschen. Das ist dann eben Gewalt und keine Intelligenz.
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Du meinst restlegs legs ?!😉
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Nein, meine ich nicht – das ist wohl eine Krankheit, bei der man die Bewegung der Beine nicht kontrollieren kann. – Ich meinte diese gewalttätigen Menschen, meist Männer, die auf wehrlose Opfer, die schon am Boden liegen, noch mit ihren Füßen treten.
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Bewundernswert!
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Was ist bewundernswert, Elisa?
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Dieses erstaunliche kleine Insekt – aberbauch deine fotografischen Künste.
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Danke Elisa! Ich hatte da wirklich Glück.
Die nächsten zwei Tage sah ich sie nicht mehr, aber vermutlich war sie fa auf der wegabweisenden Seite zugange.
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