Drei: Das “D” im Bilder ABC

Heide hatte Anfang September das Bilder ABC initiert.

Hier mein Beitrag zum 4. Tag im September:

Dreimal hatte ich einen Akt im Oktober 2023 auf ein Blatt gezeichnet.

Vermutlich war mir die gegebene Zeit zu lang (12-15 min ?!), sodaß ich auf dem Blatt drei Mal das Modell in dersselben Pose zeichnete.

Mittlerweile gehe ich regelmässig zum Zeichnen, was heisst, mindestens jede 2. Woche.

In Würzburg gibt es mittlerweile eine rege Community, die auch Urban sketching betreibt.
Diese Gruppe betreiben zwei Frauen, die monatlich einen Aktivitätskalender rausgeben…an dem man teilnehmen kann oder auch nicht.

Man kann nur dankbar sein!

*

Zu der Zahl drei passt auch meine Objektserie “Durchblicke”:

Das war einer meiner letzten keramischen Arbeiten 2025. Im August 2026 begann ich erneut etwas, nach einer recht langen Pause.
Das zeige ich aber erst, wenn es glasiert ist.

32 thoughts on “Drei: Das “D” im Bilder ABC

  1. Jeder verantwortet allein, was er/sie tut.
    Aber es muß nicht jede(r) alles gut und richtig finden, was ein anderer oder eine andere tut.
    Ich bin zu Gerda ebenso offen wie zu allen anderen auch.
    Aber nicht auf jeden Frage muß ich antworten.

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  2. Urban sketching ist schon toll, worauf auch während meiner aktiven Zeit im Malunterricht, immer wieder mal draußen im Umfeld der Schule hingeführt wurde. Aber tat mich etwas schwer damit, obwohl Zeichnen ja auch dazugehört, um schöne Bilder auf Papier oder Leinwand zu bringen.

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      1. Das war auch einer von vielen Gründen, weshalb ich einige Jahre lang bei uns angebotene Malkurse besuchte, in denen alles Querbeet angeboten, gelehrt und auch ausprobiert wurde was die Malerei betrifft.
        Werten sollte man wahrscheinlich immer nur dich selbst, Gerhard… und ich war wohl etwas zu kritisch mit meinen Werken, weshalb ich irgendwann die Malerei aufgab.

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        1. Ehrgeiz braucht man schon, aber vernichtend ist übertriebener Ehrgeiz!
          Ich kann gut stehen lassen, daß einige unserer Zeichnerinnen gute Künstler sind. Ich muß ihnen nicht gleichkommen, es genügt, wenn ich Freude habe.

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          1. Hatte immer Probleme mit den Proportionen sowie auch Perspektivzeichnungen, was ja auch sehr wichtig ist… aber verglichen hab ich mich eigentlich nie und übertriebenen Ehrgeiz hatte ich auch nie. Nur kam dann nicht wirklich Freude auf, wenn es nicht so klappt wie gewünscht und hatte nunmal mehr Talent beim töpfern, was dann auch richtig Spaß machte.

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            1. Mancher meiner Freunde hat auch aufgehört, sich künstlerisch zu betätigen. Sie sind meist frustriert, wenn es nicht mehr so recht klappt.
              Beim Arbeiten mit Ton kann es auch zu Frustrationen kommen. Ich glaube, wenn ich dort wiederholt Pech hätte, hätte ich auch hingeschmissen.

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  3. Wäre ich auf die Kunsthochschule in Kassel gegangen, wozu die Möglichkeit bestanden hatte aufgrund meiner Malereien und Zeichnungen, – es fehlten nur noch einige Kurse – , hätte ich da sicher auch erlernen müssen.
    Nun, diese Erfahrung fehlt mir, und das finde ich nicht schlimm.

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  4. Aber ich stelle mir vor, daß die Modelle ja keine Objekte sondern Menschen sind.
    Nun, sie tun es freiwillig. Und da habe ich mich nicht einmischen und auch nicht zu urteilen. Und Meinungen muß ich auch nicht hören.
    Da ist das Schweigen vorzuziehen, und das tun die meisten Frauen auch, und ich ebenfalls.
    Als Künstler oder Künstlerin sieht man das anders.
    Nun gut, ich bin auch eine, aber ich zeichne keine Akte.

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      1. Nein, es stört mich nicht. Und sollte es mich stören, brauche ich ja nur nicht hinzusehen.
        Objektiv sind die Zeichnungen ja gut.
        Subjektiv habe ich nur eine Meinung,
        nicht speziell zu den Zeichnungen,
        sondern im Hinblick auf die Gesamtsituation.
        Denn wir leben ja als Menschen unter Menschen
        und tragen normalerweise Kleidung,
        um unsere Blößen zu bedecken.

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        1. Es geht einzige darum, die Formen zu erfassen! Menschen In Kleidern kann man daher viel freier zeichnen, da es auf Genauigkeit da nicht ankommt.
          In unserer Aktgruppe sind mindestens 50 % Frauen. Die zeichnen, um zu zeichnen.

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    1. I think i got it from my grandma. She was a singer. Her first son was very gifted in music and art, but died 1943 as a very young soldier. On a vacation from war he told my later father, that he will die surely. Three weeks later he died.

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      1. Thank you Gerhard for your great response! I would not compare my drawing to yours but like you I believe my artistic talents (if that’s what they are) also come from my paternal grandma! However, I will never really know as she died before I was born. Her eldest son, my father, was a very talented musician, his sister also! Because both my parents left home in northern England just before WW2 to settle here in Northern Ireland, I grew up without that bigger family circle to connect with; then I left home at 21 to live in southern England! So many unanswered questions!

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        1. You always will find someone who is better in arts than you. That’s unavoidable.

          The main point is: When you are somewhat driven to express yourself in arts, then you are an artist.

          I also didn’t knew my grandma, she died shortly after my birth. I just was told, that she was a singer and that she married a man who worked in a railway-station.

          My cousin, nearly the same age as me, works as a producer in a theatre. In his earlier life he worked as a designer with tooth-brush methods.

          I somehow “wasted” my life in programming and it-services befor turning to ceramics and drawing as the pension-time came nearer.

          Some of my cousins still live bit I don’t have any connections and in trying to meet one of them lately, failed. So we all will die before seeing us again. I have fond memories on a visit in Nuremberg, where, myself 17, met some older cousins there.

          So are the times.

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          1. We could write here for many days! It is wonderful that through WP we can meet and compare stories!

            I’ll end now by saying that I met many aunts, uncles and cousins annually in the 1950’s when my parents would return to their families for the summer holidays. As my father was a teacher (music of course) his holiday allowance was long, 6 weeks, and in that way we did meet some of the extended family. Unfortunately that didn’t happen after 1961 when my youngest sister was born. I was 11 and thereafter our summer cruises 😉 across the Irish Sea ended.

            Using Ancestry online I have been able to trace my father’s family back to the 1600’s but there are no clues to the roots of the arts. I may have more luck with my mother’s family history but it can be a very tiring process, and the older I grow my thoughts are more attuned to the here and now! Best wishes, Ashley 🙏

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            1. It is only a guess on my side.
              Whatever the roots were, I remember a drawing with a stick on sand. Our street in teh late 50s was covered with mud and sand, something like that.
              I could form a beautiful head of a woman in that sand. I was very proud and showed it to my mother.
              My parents used my ability to trick me into gymnasium: They said: There you can draw every day.

              But I can tell you one thing: As a compensation for my artistic abilities I had to suffer my whole life with mental instability, call it depression.
              You always have to pay for it 😉

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