
Am 20. Januar 2024 besuchte ich die Akomfrah-Ausstellung in der Schirn Frankfurt.
Drei Räume mit Videoleinwänden.
Ich hatte mich zuvor informiert.
Die Melange an choreographierten Bildern zog mächtig in den Bann.
Dieses Foto oben tauchte ab und an auf. Es zeigt einen Sklaven im Jahre 1850 !
In den Bildern ging es um Kolonialismus, aber auch, so sah ich den zweiten Raum, um das, was Menschen so alles anstellen. Mit ihresgleichen, mit Fauna und Flora.
Im 3. Raum, einer Arbeit von 2023, lies Akomfrah davon ab. Nun ging es um die Wunder der Erde.
Es war ja alles gezeigt worden. Jetzt hatte Schönheit ihren Platz, aber keine aus Werbeschriften, sondern natürliche, der Erde innewohnende.
Obwohl ich an diesem Tag sehr sehr müde war, vielleicht auch gerade deshalb, haftete mir diese Ausstellung lange im Gedächtnis.

Ist das wirklich ein Foto aus dem Jahr 1850? Kaum vorstellbar in dieser Qualität, denn als Geburtsjahr der Fotografie gilt das Jahr 1839 (Daguerre)?
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So wird berichtet.
Auf Amazon gibt es ein Buch “Delia’s tears”.
Da habe ich dir Angabe her.
Vielleicht sollte ich aber nochmal recherchieren, ob das so stimmt.
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Ich habe keinen anderen Hinweis als “1850” erhalten. Woher diese Zahl stammt, kann ich nicht sagen.
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Von der Zeit her könnte es in der Tat stimmen. Aber erstaunlich wäre es schon, dass man sich so unmittelbar nach der Entdeckung der Fotografie mit künstlerisch motivierten Fotos befasst.
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Diese Fotos waren nicht künstlerisch motiviert.
Sie sollten belegen, dass man richtig handelte.
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Oh, zum Glück kann ich heute wieder kommentieren.
Ich denke, dass eine solche Ausstellung ganz tiefe Eindrücke hinterlässt und dadurch ihre Botschaft sehr überzeugend vermitteln kann.
Einen lieben Heutegruss, Brigitte
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Hattest Du gestern hier versucht?
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Ja, ein paarmal. Aber jetzt ist es wieder ok.
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Warst Du das mit dem “D” uder dem einzelnen “R”?
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Weiss nicht.
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Vermutlich nicht 😉
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Eindrucksvoll. Warum lassen sich davon so wenige beeindrucken, und ich meine nicht in erster Linie das (Wahl-) Verhalten der US-Bürger? Ist dem hiesigen seine Currywurst (m.W. entstanden in der Nachkriegszeit aufgrund der schlechten Wurstqualität) näher als seine Freiheit und die anderer?
Aber auch Raum drei hätte ich gern gesehen. Ach so, ja. Wir kommen wieder zur Currywurst. Weiß das Klima,, weiß die Umwelt, was sie uns sind?
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Ja, Unfreie, was ist das? So könnte man fragen, satt wie wir sind (von der Currywurst).
Dein letzter Satz, liebe Petra, verlangt etwas viel von einem Hirn eines 70-Jährigen.
Du meinst, uns ist das Klima und die Umwelt scheißegal.
Darüber könnte man jetzt Bände philosophieren.
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Die konsequente Haltung der Mehrheitsführer und Mehrheit der Wähler spricht dafür. Leider.
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Das hatte man vor 10 Jahren nicht gedacht, daß “gesunde” Einstellungen zum Umweltschutz so schnell erodieren können..
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Nicht? Ich sah immerzu das Credo über allem: “Wenn man sich’s leisten kann!” Daran hat sich nichts geändert.
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D
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Exactly!
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q
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Question: Who?
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k
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very much
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I
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Thank you
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H
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Thanks
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Eine offensichtlich sehr schöne und vor allem auch interessante Ausstellung, die du da besucht hast Gerhard und der Titel sagt bezüglich der damaligen Sklaverei auch alles aus.
Liebe Grüße, Hanne
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Schön war sie nur zum Schluss, vorher waren die Bilder zum Teil erschreckend. Welche Bruatlität da offenbar wurde!
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Kann ich mir denken, denn sah und las schon sehr viel über diese schreckliche Zeit, was für uns eigentlich unvorstellbar ist.
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