Tears

Am 20. Januar 2024 besuchte ich die Akomfrah-Ausstellung in der Schirn Frankfurt.

Drei Räume mit Videoleinwänden.

Ich hatte mich zuvor informiert.

Die Melange an choreographierten Bildern zog mächtig in den Bann.

Dieses Foto oben tauchte ab und an auf. Es zeigt einen Sklaven im Jahre 1850 !

In den Bildern ging es um Kolonialismus, aber auch, so sah ich den zweiten Raum, um das, was Menschen so alles anstellen. Mit ihresgleichen, mit Fauna und Flora.

Im 3. Raum, einer Arbeit von 2023, lies Akomfrah davon ab. Nun ging es um die Wunder der Erde.

Es war ja alles gezeigt worden. Jetzt hatte Schönheit ihren Platz, aber keine aus Werbeschriften, sondern natürliche, der Erde innewohnende.

Obwohl ich an diesem Tag sehr sehr müde war, vielleicht auch gerade deshalb, haftete mir diese Ausstellung lange im Gedächtnis.

29 thoughts on “Tears

  1. Oh, zum Glück kann ich heute wieder kommentieren.
    Ich denke, dass eine solche Ausstellung ganz tiefe Eindrücke hinterlässt und dadurch ihre Botschaft sehr überzeugend vermitteln kann.
    Einen lieben Heutegruss, Brigitte

    Like

  2. Eindrucksvoll. Warum lassen sich davon so wenige beeindrucken, und ich meine nicht in erster Linie das (Wahl-) Verhalten der US-Bürger? Ist dem hiesigen seine Currywurst (m.W. entstanden in der Nachkriegszeit aufgrund der schlechten Wurstqualität) näher als seine Freiheit und die anderer?
    Aber auch Raum drei hätte ich gern gesehen. Ach so, ja. Wir kommen wieder zur Currywurst. Weiß das Klima,, weiß die Umwelt, was sie uns sind?

    Liked by 1 person

    1. Ja, Unfreie, was ist das? So könnte man fragen, satt wie wir sind (von der Currywurst).

      Dein letzter Satz, liebe Petra, verlangt etwas viel von einem Hirn eines 70-Jährigen.
      Du meinst, uns ist das Klima und die Umwelt scheißegal.
      Darüber könnte man jetzt Bände philosophieren.

      Like

  3. Eine offensichtlich sehr schöne und vor allem auch interessante Ausstellung, die du da besucht hast Gerhard und der Titel sagt bezüglich der damaligen Sklaverei auch alles aus.
    Liebe Grüße, Hanne

    Liked by 1 person

Leave a reply to Joachim Schlichting Cancel reply