Bücherratte sein

Notizbuch-Kritzelei aus vergangenen Tagen

*

Heute Morgen ging ich an einer kleinen Bibliothek vorbei, in der ich einige meiner “jüngst” gelesenen Bücher, meist Sachbücher, abzustellen pflege. Ich habe mindestens drei solcher Orte.

Nun das: Die Titel dort sagten mir z. Teil nichts. Aber ich hatte sie doch die letzten wohl 5 – 7 Jahre (?!) in der Hand gehabt!

Entweder ging das meiste des Inhalts davon den Bach runter oder die Buchrücken haben keine rechte Verbindung zum Inhalt!

Seltsam das.

Jedenfalls bekommt so mein Vorsatz (nein: Absicht), 2022 mehr zu lesen als 2021, einen kleinen Riss.

Ach… ich lasse mich nicht beirren!!
Gelesen wird, gelesen! Jetzt erst recht! Das kommt mir nicht in die Tüte, dass ich diese Absicht fahren lasse!
Nein, das geht nicht.
Gelesen wird, gelesen!!

Mehr denn je.
Das wäre doch gelacht!


20 thoughts on “Bücherratte sein

  1. I try to keep the stacks of books from getting too high…in 2021 I bought more books from my local bookstore and sold books to them, too. It’s like a library now with a small fee. I sell books to them and I get credit for the books that I buy. And I support a small, local business. Win-win! Let’s toast to reading and enjoying in 2022!

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    1. That sounds interesting. 🙂
      My books are full of underlines so I can’t sell them. 🙂
      Today I bought a new book about the rise of mankind, just to support the local bookstore.
      This will be already the second one I read this year:-)

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      1. You’re way ahead of me! But it’s not a competition. 🙂 The bookstore I mentioned mostly sells used books and yes, they probably don’t buy books that have underlining. They have a great little cafe too, but they are very, very careful about COVID and you can’t drink or eat inside the store – you have to step outside. It’s too cold now! By the way, my husband has been reading a great book about oceanic exploration from the earliest times until recent times. (The Boundless Sea by David Abulafia) It probably could be a companion to the one you are reading.

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  2. Ich kann den Inhalt eines gelesenen Buches viel besser erinnern, wenn ich es unmittelbar nach der Lektüre kurz zusammenfasse und bewerte. Meist veröffentliche ich den entstandenen Text dann gleich auf meinem Blog oder als Bewertung bei Amazon, dann haben auch noch andere was davon. Hilfreich ist auch mit anderen über die Lektüre zu reden, manchmal kriegen sie dann auch Lust das jeweilige Buch zu lesen.

    Bücher sollten idealerweise zu Diskurs und gedanklichem Austausch anregen, das kannst du als Leser aktiv bewirken indem du von deiner Lektüre berichtest und erzählst.

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    1. Die “kurze Zusammenfassung” habe ich jetzt auch (wieder) vor, Dennis.
      Es kommt bei meiner Vergesslichkeit noch hinzu, daß ich viele Bücher auch nicht zuende las. Zumindest war das in der Vergangenheit so.

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    1. Ja…das hat bei mir schon 2021 nicht recht geklappt, obwohl ich ja “eigentlich” mehr Zeit hatte als etwa 2019.
      Aber 2022 greie ich nochmal an 🙂
      Dir wünsche ich es auch, Birte!

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  3. Bücherratte?? Das gäbe mir ein eher mulmiges Bild. Außerdem ist es bei mir über die Jahre 1935-1945 negativ verknüpft.
    Angenehmer sind mir Der Bücherwurm, Der Bibliothekar, Der arme Poet oder Der Antiquar;
    alles ja bekannte Motive zum Thema Bücher von Carl Spitzweg.

    Wenn man “sein Leben/Lesen ändern möchte” dann helfen attraktive Bilder “wie es denn bald werden könnte”,
    die die alten Bilder, die aus der bisherigen Gewohnheit stammenden, übertreffen müssen. Sowohl als Bild wie auch als inneres und äußeres Motiv muss es mich unbedingt “bewegen, motivieren, reizen”. Als ich mein altes, attraktive Bild “eines Intellektuellen Gauloises Raucher bei einem guten Glas französischen Rotwein” abstellen wollte, habe ich mir vorgestellt, wie herrlich das Leben auf einem Sofa und unter vielen Büchern sein müsse, die ich dann auch noch alle gelesen hätte. Das neue Bild wurde ein Mix aus: Der Bücherwurm, Der Bibliothekar und Der arme Poet. Dann nahm ich das Geld, dass ich bisher für Zigaretten ausgegeben hatte und kaufte mir wöchentlich ” 1-Meter Buch” um mein Regal über dem Sofa damit zu füllen. Es hat keine drei Tage gedauert, da habe ich keine Zigarette mehr geraucht und das Regal wurde voller und voller. Dann kam das Problem: wie lese ich diesen Bücherwust??
    Ganz einfach sagte ich mir: 1. den Kauf drosseln und 2. ein Buch nach dem anderen. Erst wenn eins zu Ende war, begann ich ein Neues. Das ist jetzt 35 Jahre her. Die Regale sind voll, davor steht ein Sofa, hinter mir eine Stehlampe. Dort sitze ich morgen für morgen und lese bevor die Familie ihr Recht anmeldet. Dann oft nochmal am späteren Nachmittag. Das Regal habe ich schon zweimal Teilentrümpelt. Die neu gekauften Bücher müssen immer in ein “übergeordnetes Thema” passen. Ich möchte keinen Buchkauf reuen. Ich lese auch kein Buch nur, weil “Mann” es gelesen haben “muss”.

    PS: Außerdem hat Spitzweg dir ein passendes Gedicht hinterlassen.

    “Ich als Dichter”

    Wenn ich den Tag schon opfre doch
    Rein nur Vergnügens Sachen,
    So will ich wenigst’ abends noch
    Ein klein Plaisir mir machen.

    Ich bitt’, du mußt nur hier von all’n
    Auf jeden Schmerz verzichten;
    Am Täge nämlich tu ich mal’n,
    Und abends tu ich dichten.

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    1. “Spitzweg, das war noch ein Künstler!” meinte jemand, der unsere kleine Galerie mal besuchte. 😦
      Ich habe also auch meine negativen Erinnerungen 😉

      Der Spitzweg lebte offenbar gern…nicht?!

      Diese thematische Zuordnungen machen Sinn. Ein Freund von mir macht thematische Häufchen, das ist wohl geschickter als Bücher und Notizen in Regalen zusammenzustellen.

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