Der gute Wasserdost

Im Wald fand ich vor ein paar Tagen neben riesigen Kugeldisteln Bestände von Wasserdost vor. Und auf ihm ein paar Weisslinge.

An anderer Stelle im Wald, gestern erst entdeckt, fand ich Kaisermantel und “Russicher Bär” auf dem Wasserdost.


Hier ein Vorgeschmack auf kommende Fotos:

Der recht scheue “Russische Bär” im Anflug auf den Wasserdost

21 thoughts on “Der gute Wasserdost

  1. Würde ich mich nicht solcher Ausdrucksweisen strikte enthalten, könnte ich glatt auf die Idee kommen, das hier ein “geiles Bild” zu nennen. 😀 Auf jeden Fall ist es eine schöne und bemerkenswerte Aufnahme. Den Russischen Bären mit geschloßenen Flügeln abzulichten ist eine Sache. Da muss man nur aufpassen, dass man ihn nicht verscheucht (was leider sehr leicht geschehen kann). Ihn aber so im Anflug abzubilden – das hat schon Seltenheitswert. Der Gute ist ja doch eher flink unterwegs. 🙂

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    1. Manchmal wird beim Russichen Bären auch das Flügelkleid durch Planzenteile verschoben, aber in der Regel schliesst er nach Landung sofort seine Flügeldecken hermetisch. Das rastet dann regelrecht ein 😉
      Den Kaisermantel erlebte ich auch als sehr störanfällig.
      Wenn ich im Garten neben einem Eisenkraut mit Weissling dicht vorbeigehe, kann es schon sein, daß der einfach sitzen bleibt!

      Bisher ist es so, daß ich fast jeden Tag ein neues Insekt kennenlerne. Entweder liegt es an meinem Rentnerdasein oder an dem Umstand, daß ich auch nach Orten suche wie marodes Gestrüpp, Wasserlachen oder schattige Stellen im Wald mit Sonnenstrecke (Widerspruch).

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      1. Ja, das geht blitzschnell – “einrasten” trifft es sehr genau. 🙂
        Es ist überhaupt ganz interessant, wie unterschiedlich sich die Falter verhalten. Manche Widderchen beispielsweise können fast schon phlegmatisch wirken. Die lassen sich nicht einmal durch andere Insekten auf der gleichen Blüte aus der Ruhe bringen. Teilweise mag dies damit zusammenhängen, wie beliebt die jeweiligen Falter bei Fressfeinden sind.
        Da wirken wohl verschiedene Faktoren zusammen. Es gehört sicher dazu, dass man sich eben Zeit nimmt, genau hinzusehen und auch “abwegige” Habitate aufzusuchen. Ganz entscheidend ist aber auf jeden Fall der geschärfte Blick. Je mehr man kennt, desto eher erkennt man auch die Unterschiede. Und je genauer man hinschaut, desto häufiger entdeckt man auch die ganz kleinen Lebewesen.

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        1. Ja, Random, entscheidend ist der geschärfte Blick.
          “Je mehr man kennt, desto eher erkennt man auch die Unterschiede. Und je genauer man hinschaut, desto häufiger entdeckt man auch die ganz kleinen Lebewesen. ”

          Das erinnert mich auch an den italienischen Künstler Giorgio Morandi, mit seinen Alltagsgegenständen wie Vasen und Flaschen. Immer und immer wieder zeichnete er sie.
          Ähnliches muß man wohl auch in der Fotografie leisten.

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