Auf dem Kanderner Keramikmarkt erwarb ich vor 2 Wochen ein schönes Stück von einem französischen Künstler.

Es ist von Dominique Friedrich.
Viermal schlich ich um seine Werke aus Keramik und Bronze, bevor ich mich für eines seiner Stücke entschied.


Ich finde den Kopf mehrdeutig. Der ganze Körper auch besitzt eine Aussage, die man ergründen kann und für die man durchaus verschiedene Ergebnisse finden kann.

Eine tolle Arbeit, sehr ansprechend. Auch die Machart finde ich sehr ansprechend. Da hast du dir etwas sehr Schönes gekauft.
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Bin auch dankbar, daß ich es gekauft habe.
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Eher hätte ich nach dem optischen Eindruck ein erhebliches Gewicht vermutet. Das wäre einer der Fälle, in dem beim Anheben des Objekts der Arm erstmal in die Höhe schnellt, weil er auf andere Gewichtsverhältnisse eingestellt ist.🙂
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Ja, man hat so ein bestimmtes Gefühl, wieviel es wiegen sollte.. Er hat das Ganze aber hohl gestaltet, Dennoch ist es kompakt, nichts droht abzuplatzen.
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Da ich nichts vom plastischen Arbeiten verstehe, stelle ich mir das ziemlich schwierig vor.
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Ich kenne eine Methode.
Man nimmt Papier, knüllt es zusammen und baut um diese Eiformen den Ton.
Beim Brennen im Holzofen geht das Papier verloren.
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Interessant – und pfiffig!
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Ich habe das schon selbst probiert.
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Kann man das Ergebnis irgendwo sehen?
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Ja sicher.
https://kopfundgestalt.com/2017/11/06/paper-porzellan-kurs-mit-otakar-sliva/
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Der Kopf ist fantastisch!
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Danke.
ich erinnere mich, daß meine geometrischen Versuche recht ungewohnt schienen. Den Stier verhunzte ich, ich weiß nicht wieso.
Mit dem Köpfchen fühlte ich mich versöhnt.
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Was für eine schöne Entdeckung, Gerhard! Die Figur strahlt unheimlich viel Kraft aus, obwohl sie auch im Begriff scheint, aufzugeben, nachzugeben, sich irgendeinem Stärkeren zu ergeben.
Ein Glücksfall, so eine Skulptur zu entdecken, die dann auch noch verkäuflich ist. Gratulation!
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Danke dafür, daß Du mitteilst, was Du bei ihr empfindest. Sie scheint sich dem Schicksal anheimzugeben, vertraut dabei – vielleicht – auf die Kraft des Universums.
Aus Stärke heraus sich dem Willen des Seins.
zu beugen.
Das Stück wirde offenbar in einem Holzbrand hergestellt. Man riecht den Rauch.
Sehr schwer ist es nicht, wie vermutet. Es ist nicht massiv. Saftige Schwere würde dem Objekt vielleicht gut tun.
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sehr schön, wahrhaftig! Verbirgt sie hinter ihrem Rücken zwei Kinder? Dann ist es vielleicht Niobe (aber die hatte mehr als nur zwei, und genau das war dann ja der Grund für ihr Unglück) oder ist es die Heliostochter Medea, die die eigenen Kinder lieber umbringt, als sie dem opportunistischen Jason zu überlassen? Vielleicht aber ist es auch jedwede Mutter, die die Kinder mit ihrem eigenen Leib und Leben zu schützen sucht. Jedenfalls gratuliere ich dir zu diesem Kauf!
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Es ist nur eine singuläre Figur.
Danke für diese Deutungen und den Rückgriff auf die griechische Mythologie.
Beim Ansehen der Skulptur wurde ich an die Laokoon-Skulptur erinnert, konnte mich aber nicht genau erinnern. Deswegen hatte ichzwischenzeitlich eine weitere Frauenskulptur favorisiert, aber diese hätte man sehr erhöhrt aufstellen müssen.
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Und was hält sie da hinter ihrem Rücken?
die Dramen von Laokoon und Niobe sind sich sehr ähnlich.
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Da sind nur die kraftvollen Schulterblätter, alles recht expressiv ausgeführt.
Mit Laokoon und Niobe sollte ich mich mal beschäftigen 🙂
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die beine! sehr dynamisch wirkt das, wie er es gestaltet hat.
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Das glaub ich jetzt nicht, Gerhard, du warst auch in Kandern!!! Wir hätten uns begegnen können. Ja, ich war am Sonntag mit meiner Tochter dort und habe immer mal wieder an dich gedacht, dass du gerne Keramikmärkte besuchst und immer mal wieder etwas erwirbst. Eine tolle Skulptur, daran erinnere ich mich nicht, du hattest sie wohl schon gekauft 😉
Liebe Grüße
Ulli
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Na so etwas!
Wir waren am Samstag da, am Sonntag sind wir zurück in die Heimat gefahren.
Ob wir uns erkannt hätten?! Denkbar wäre es schon gewesen. Jedenfalls unterhielt ich mich mit einer fremden Frau am Stand über die Werke des Franzosen und woran sie uns erinnern.
Lieben Gruß
Gerhard
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Das dachte ich mir, dass du am Samstag dagewesen bist – ich glaube schon, dass wir uns erkannt hätten – oder … kleine Zweifel bleiben…
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Wohnst Du da im Umfeld?
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Ja, Kandern ist ca. 15km von hier entfernt.
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Oh!
Das wusste ich nicht.
Wir waren jetzt zwei Mal hintereinander in Müllheim urlauben. Vor allem mir hat es dort gut gefallen, mit den Gärten, den möglichen Ausflügen in unmittelbarer Nähe und der Anbindung an grössere Städte wie Freiburg und Basel.
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Beim nächsten Mal meldest du dich, okay?!
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Selbstverfreilich, Ulli 🙂
Ob wir nochmal in diese Gegend fahren, weiß ich nicht. Denn meine Frau liebt die Abwechslung. Ich dagegen könnte durchaus mehrmals dort hinfahren.
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Es gibt hier viiiel zu entdecken, allein Basel ist mehrere Reisen wert, vom Umland ganz zu schweigen.
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Wir sind da auch bei weitem nicht durch.
In Basel waren wir im Tingeluy-Museum. Zu Beyeler zog es uns nicht hin, da wohl zuviel “klassische” Kunst. Ich mag mir eher Gegenwartskunst anschauen.
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Oh ja, das ist kraftvoll und sehr eindrücklich. Eine gute Entscheidung von dir!
Lieben Gruss zum Wochenbeginn,
Brigitte
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Ja, durchaus. Ich schwankte zum Schluß zwischen zwei Figuren. Ich holte meine Frau, um die beiden durchzudiskutieren.
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Ein schöner Fund, lieber Gerhard! Ich denke auch, dass Gesicht und Gestalt viele Interpretation zulassen. Es ist ein Zeichen nach meiner Meinung von wahrer Kunst, wenn ihre Werke mehrfach ausgelegt werden können. Ich wünsche noch eine frohe Woche.
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Da stimme ich überein. Wir unterhielten uns mit dem Künstler mehrfach über eine mögliche Deutung.
Dir auch Peter, eine schöne Woche!
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und? Welche bot er an?
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Ich sagte, die Frau hätte eine Spannung im Bauch, das verneinte er.
Im Grunde raissonnierte er mit uns, eine finale Auslegung bot er natürlich nicht an.
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