Auf Lorbeerblättern (in Sardinien) sah ich jede Menge winziger Fliegen agieren.
Ich wollte dann doch sehen, wie diese kleinen “Mosquitos”, diese “grauen Mäuse” wohl aussehen:

Länge etwa 3 – 4 mm.
Bei etwa 2 mm ist bei meinem Makro Schluß.
Ich werde in der Folge noch einige Insekten in dieser Grösse zeigen. Auffallend ist jedenfalls, daß die Allgemeincharakteristika der Zweiflügler im Wesentlichen “bleiben”, aber dennoch Anpassungen an die veränderte Grössenwelt stattgefunden haben. So meine Einschätzung – und mein Glauben.

Okay, habs gelesen 🙂
Toll, wie die Flügel schillern! Wodurch das wohl zustande kommt?
Das hat Joachim Schlichting mal erklärt:
Die Flügel bestehen aus Schichten, mit Luftpolstern dazwischen. Das einfallende Licht trifft auf jede einzelne Schicht, wird von oben nach unten durchgereicht und wird reflektiert. Im Zurückwerfen überlagert es sich mit allen zurückgeworfenen Strahlen und erzeugt durch Überlagerung der Wellenbögen “zufällig” diese Farben. Die Farben ändern sich je Standpunkt. Wenn ich nicht richtig stehe, habe ich blasse Flügel.
Spannend! Das wäre noch eine Idee für das nächste Faschingskostüm 😉 Nein, die Natur kanns am besten und du hast es schön eingefangen.
Das absolute Schillern, das wollen wir doch alle im Fasching, nicht wahr 🙂
Das wäre mal ein ganz grandioses Kostüm 🙂
Schön, wie die Flügel glitzern.
Ja, das ist gewissenermassen eine Zugabe.
Schönheit steckt auch im Kleinsten! 🙂
Danke!
Hier wieder sehr schön zu sehen die Strukturfarben durch Interferenz an den an sich transparenten Flügeln.
Ich erlaubte mir, dies auch heute schon in einem Kommentar anzumerken, daß ich das von Dir weiß 🙂
Wie die Flügel schillern in ihren iridescent (english) Farben! Wunderbar aufgenommen!
Danke Peter! “Irisierend” ist wohl die Übersetzung oder? 🙂
Das klingt richt, Gerhard. Danke!
Ich finde diese präzise Konstruktion der Insekten in Verbindung mit Schönem, in diesem Fall die filigranen, Licht reflektierenden Flügel einfach nur faszinierend und schön. Ich bin immer wieder davon angetan, wie viel Schönes und Geniales in scheinbar Unscheinbaren steckt. Toll, diese Makrofotografie!
Danke Dir!
Ich habe im Hotel der Managerin das auch erzählt: Daß Insekten bei näherer Betrachtung oft schön sind. (Sie sah mich immer herumwandern).
Etwa 8000 Fotos hatte ich gemacht und dabei etwa 400 gute bis sehr gute dabei gehabt.
Das Schimmern der Flügel entsteht, so weiß ich durch Joachim Schlichting, durch den mehrschichtigen Aufbau der Flügel.
Wahnsinn, diese “Vergroesserung”! 🙂
Danke, Pit!
Gibt es eigentlich auch Nahlinsen (Accromate) für Makroobjektive? Hatte gestern etwas dazu gelesen.
Da bin ich total ueberfragt. Mit Makrofotografie habe ich mich, obwohl ich ein Makroobjektiv habe, kaum beschaeftigt. Ganz frueher, vor laengerer Zeit als mir lieb ist, hatte ich mal ein Balgengeraet. Aber – wie gesagt – das ist Ewigkeiten her.
Danke. Ich muß mal jemanden fragen, der Profi-Fotograf ist. Man braucht ja nicht Linsen, die dann nur rumliegen…
🙂
So ein schönes Regenbogenschillern der Flügel für eine “graue Maus” wirkt überraschend.
Das ist es. Diese eher punktförmigen Flieglein haben es in sich, wenn die Flügel im richtigen Winkel stehen.
das ist aber echt unglaublich klein und doch so schön zu sehen, genieße den Rest des Tages.
Bin im Aufräummodus, Klaus 😦
Makros sind immer wieder eine Bereicherung. Toll, was man später noch entdecken kann, wenn das kleine Wesen längst davon ist. 🙂
Das ist mir im Urlaub jetzt wieder klar geworden! Ich musste die Bilder sofort (im Urlaub) bearbeiten, um bestimmte Dinge nochmal in Augenschein nehmen zu können. Sonst hätte ich das zuhause bedauern müssen.