16 thoughts on “Das Tor zum Unterbewussten

  1. Das ist schon eine sehr massive Tür, die du uns zeigst, spontan glaube ich, dass meine eine windige Holztür ist, oben gebogen …
    Und vielleicht lernen wir ja auch nur im Laufe des Lebens mit den sogenannten Triggern besser umzugehen, weil wir ihre Ursachen kennen und bei Realitätsüberprüfung merken, dass es eben nur ein Trigger ist … und natürlich gibt es all die nicht ganz wachsamen Momente, wo nichts hilft und man zack wieder im alten Tunnel ist, leider.
    herzliche Grüße, Ulli

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  2. Ah … das regt zum Nachdenken an. Kindheitserinnerungen kommen mit Macht zurück, je älter man wird. Ich brauche nur ein altes deutsches Volkslied anzustimmen, dann bricht schon der Damm und Dinge, die ich schon längst glaubte verloren zu haben, tauchen aus dem Unterbewusstsein plötzlich wieder auf.

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  3. Wie meinst Du das: “Ich bin oft noch der unsichere Junge ohne Wert.”
    Wessen Maßstäbe setzt Du denn da an? Wer kann sich denn überhaupt anmassen, Werteskalen zu setzen? Ich sage mal ganz provokant: noch nicht einmal Gott. Denn er will doch sicherlich nicht seine Schöpfungen in gut gelungen und nicht gelungen einteilen wollen!

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    1. Mit “Ich bin oft noch der unsichere Junge ohne Wert.” meine ich, das unterbewusste zurückfallen in meine Empfinden als Kind. “Das innere Kind” in mir weiß nicht, daß die Kindheitsmaßstäbe nicht mehr gelten.
      Als Erwachsener trage ich es mit mir rum – ab und an meldet es sich und ist untröstlich.
      Als rational denkender Erwachsener habe ich ausser in speziellen Situationen damit nichts zu tun. Da achte ich mich.

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  4. So ist das normal, glaube ich. Auch wenn man sich gut kennengelernt hat, Gründe kennt, bleibt ein Kern von Eigenschaften und tief verankerten Prägungen, die sich immer wieder “triggern” lassen.
    Für mich finde ich besonders in solchen Gefühlslagen das Modell vom Inneren Kind und Inneren Erwachsenen hilfreich, so dass man den “alten Gefühlen” die erwachsene Erkenntnis des Geschehenen und Geschehens entgegenstellen kann.
    Das Foto ist stark, in dem Zusammenhang.

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      1. Gestern war es schon zu spät, um über das “Like” hinaus eine Antwort darauf in Worte zu fassen, aber jetzt habe ich noch etwas anzufügen:

        Da kann ich nur zustimmen, niemand ist dagegen gefeit, von etwas tief im Seelenleben Vergrabenem – bildlich gesprochen – immer wieder an einem oder beiden Fussknöchel gepackt und heruntergezogen zu werden.

        Um sich vom Griff solcher Trigger zu befreien, muss man anerzogene Tabus zu brechen lernen, die quasi die eine “Hand aus dem Untergrund” darstellen, während die Impulse, Entschuldigungen für Andere in den Umständen zu finden, die andere “Hand” des Triggers bilden, die einen über lange Lebens-Strecken nicht nur am Fortschreiten hindern, sondern wegen des Zirkelschlusses immer wieder zu Fall bringen kann.

        Sobald man begriffen hat, wie es funktioniert, wird der Griff schwächer, aber ob es über eine solche zunehmende Entmachtung durch Erkenntnis hinaus noch bis zum Verschwinden reichen kann, habe ich selbst auch noch nicht herausgefunden.

        Es ist immer ein bisschen schwierig, etwas so schwer Greifbares aus dem eigenen Erleben für einen anderen in Worte zu fassen und mitzuteilen, aber ich hoffe, das irgendwie bildlich vorstellbar gemacht zu haben.

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  5. Ich weiss nicht: mein Unterbewusstsein scheint mir eher unter so einem festverschlossenen Deckel zu liegen, wie Du ihn hier abbildest. Manches kommt aber vielleicht schon mal in Traeumen zum Vorschein.

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      1. Dass ich “schoen fest” bin, das will ich nun wirklich nicht behaupten. Aber ich denke, an mein Unterbewusstsein komme ich nicht ran. Das liegt ja eben in der Natur der Sache. Wie ich mich als Kinderlebt habe, das ist dagegen bewusst, auch wenn es moeglicherweise Kindheitserinnerungen sind, die jetzt wieder wach werden.

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