In einer Asthöhle turnte, an einem Spinnfaden hängend, unablässig ein winziges Fragezeichen

Es drehte sich, zwirbelte im Stakkato, warf so unablässig Fragen auf.
Welche Fragen symbolisierte es wohl?
Vielleicht:
Wie richten wir denn unser aller Leben aus? Machen wir es richtig?
Oder: Gibt es ein Fortschreiten der Menschheit in Richtung größerer Friedfertigkeit?Kann Frieden überhaupt mit unserem Ausstattungs-Set gelingen?
Oder: Was ist der Sinn des Lebens? Ist das alles nur ein unendliches Spiel?
Das Ästchen feixte und drehte sich munter weiter, wie ein Wirbelsturm. Wie kann man da denken, wenn es sich so schnell dreht?

Aha, da ist das Fragezeichen, was ich gestern nicht sehen konnte.
Yes, indeed 🙂
So ein schöner poetisch-philosophischer Beitrag, in Wort und Bild!
Danke Dir herzlich!
Ein feixende Ästchen stellt die Sinnfrage um dann, als man in den Diskurs gehen will, zu türmen. Wunderbar!
Es hat seine Fragen gestellt, nun sind wir dran 🙂
Schönen Tag Dir!
danke dir auch!
Wenn ich mit Menschen draußen arbeite, dann sind das genau diese kleinen Symbole und die sich enstellenden Fragen, die viel über das Selbst erzählen…
Du hast einen schönen Fund gemacht, deine Fragen sind spannend.
Herzlichst, Ulli
Das Ästchen ist nicht mehr. Es hat seine Fragen eingestellt – sie waren wohl zu stürmisch!
Beeindruckend geschrieben. Das sind viele Fragen und, ja, wert zum Überlegen. Die Antwort ist so ungewiss wie das wirbelnde Ästchen…
Liebe Grüße. Priska
Ich danke Dir.
Das Ästchen stupst uns an…