Month: March 2018

James Rosenquist im Museum Ludwig

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James Rosenquist bei der Arbeit
an Star Thief (Sternenräuber), 1980
Mit freundlicher Genehmigung des Museum Ludwig

Ich hatte mir vor Kurzem in Köln (nach fast 4 Stunden Fahrt aus Würzburg) die am 4. März zuende gehende Ausstellung des 2017 verstorbenen amerikanischen Malers James Rosenquist angesehen.

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James Rosenquist bei der Arbeit
an Star Thief (Sternenräuber), 1980
Mit freundlicher Genehmigung des Museum Ludwig

Diese Ausstellung überraschte mich sehr. Ihn überhaupt Popart-Künstler zu nennen, unterschätzt massiv sein Werk.

Je mehr ich in seine Schöpfungen eindrang, umso mehr wurde klar, daß er ein großer Künstler war.

Ganze 3,5 Stunden ging ich durch die Ausstellungshallen !
Es liefen auch einige hochinteressante Videos, in denen er sein Denken offenlegte.

Mein Eindruck: Ein Künstler, dessen künstlerisch-technischer Einfallsreichtum und zudem politisches Engagement verblüfft und dessen Lebensgeschichte sicherlich aufruft, sich näher mit ihm zu befassen.

Seine Biographie “Painting below Zero” habe ich mir gerade bestellt 🙂

Contrast Trio mit neuer Musik

Das Contrast Trio aus Frankfurt, das ich im Jahre 2013 erstmals kennenlernte, hat nun seine dritte CD veröffentlicht. Das junge Trio um den Ukrainer Pianisten Yuriy Sych hat seit seinen Anfängen ordentlich Fahrt aufgenommen. Es gewann den hessischen Jazzpreis 2016.
Es macht mir Spaß, seine weitere Entwicklung zu verfolgen. Hier ihr Reisebericht nach Kiew, wo sie die besagte neue CD aufnahmen.

 

Diese Musik ist eine sehr gelungene Mischung aus Pop, Folklore, Jazz und Minimal.

Eine kleine Episode:
Als ich auf dem Museumsuferfest Frankfurt im August 2013 auch den dortigen Jazzgarten besuchte, waren fast alle Bierbänke besetzt. Meine Frau und ich setzen uns zu ein paar Leuten. Der Blick auf die Bühne war durch Bäume etwas verhangen.
Nach einer kurzen Weile trat das Contrast Trio auf und ich merkte alsbald, daß hier innovative Musik zu hören war.
Leider saß neben uns eine junge Frau, die lautstark über den unseligen Fleischgenuss der deutschen Bevölkerung dozierte. Ich bin zwar selbst Vegetarier, aber das hörte einfach nicht auf!
Ich war so genervt, daß ich sie fragen wollte: “Liebe Frau: Sind auf der Bühne 3, 4 oder 5 Musiker?” Womöglich hätte sie diese Frage nicht beantworten können!
Ich ging einer Konfrontation aus dem Weg und stellte mich mit meinem Rucksack und einem Bier in der Hand vor die Bühne und wurde erst dort richtig gewahr, wie toll die Musik war.
Seitdem bin ich Fan. Wir, die Jazzini Würzburg, holten 2016 diese Gruppe nach Würzburg, wo sie einen sehr schönen Erfolg auf unserem Jazzfest feierte.