Music my passion

Seit vielen Jahren treibt mich Musik um.

Naja:   Sooo   viele Jahre sind es nun auch wieder nicht! 

In den frühen 70ern hörte ich Club 64. Nachdem diese Sendung eingestellt wurde, gab es keinen weiteren Input mehr. Gesucht habe ich nicht. Funkstille!

In den 90ern, als das CD-Format aufkam, interessierte mich Musik erneut, denn mein Bruder hatte sich dafür warm gemacht, daß ich mir einen CD-Player zulege.
Ich hörte Pop, Rock, Blues und Songwriting.  Ich hatte letztlich nur die gängigen Medien wie TV-Programme zur Orientierung. Radio hörte ich nicht. Sonstigen Einfluß gab es auch nicht.

Damals gab es aber vermehrt Wühltische in Kaufhäusern, wo ich mir immer mal 10 CDs zu einem kleinen Preis erwarb, nie genau wissend, was da eigentlich drauf war. Ich ging nach den Titeln der Songs, nach dem Cover und der instrumentalen Besetzung.
Eine gewisse Ausbeute an interessanten Dingen war immer dabei!

Ein Freund hörte vor 10 – 15 Jahre massiv Musik aus dem Grenzbereich von Pop: Alles Gruppen, die wenig bekannt waren. Bei ihm lag immer ein Haufen neuer Cds verstreut in seiner kleinen Wohnung.
Durch ihn wuchs ganz allgemein mein Interesse. (Dennoch höre ich heute nichts mehr von diesem Material an).

Jazzanova

Ein Musiker machte mich Anfang der 2000er Jahre auf die Berliner Gruppe “Jazzanova” aufmerksam, ein Kollektiv von zwei Produzenten und einigen DJs. Allen war gemeinsam, daß sie elektronisch produzierten, also nach meiner Information kaum ein Instrument spielten.
Zunächst sagte mir “Jazzanova” nicht zu, aber auf erneute Nachfrage des Musikers und Freunds hörte ich mir das Songmaterial nochmals an – und fing Feuer!
Von da an lief es wie geschmiert!
Jazzanova hatte nämlich einen Sampler produziert, einen Mix von verschiedenen Künstlern und nach genau diesen hielt ich Ausschau.
Ich sties dabei u.a. auch auf den BBC-Radio-Moderator Gilles Peterson, der ein Musikguru war und ist und besonders in Jazz, Soul und Latin zuhause ist, aber auch elektronischer Musik gegenüber ein Ohr hat.

Es kam wie es kommen musste:
Ich stieg von einem zum anderen und streckte meine Fühler in der Musik aus.
Immer mehr interessierte mich dabei aber elektronisch produziertes Material.

Abendliche Freude

HEUTE ist es eines der schönsten Vergnügen für mich, abends nach neuen meist elektronisch produzierenden Künstlern Ausschau zu halten oder zu schauen, was die mir bekannten Neues (und Altes) produziert haben.
Ein schier endloses Vergnügen! Wie ich bereits im letzten Jahr postete: Die Plattform Discogs weist mittlerweile über 7 Millionen Künstler weltweit auf.

Zu den neueren Entdeckungen (2017) gehört für mich der Ambient-Künstler Steve Hausschildt.

 

Ob das gefällt, kann ich nicht sagen. Manchem mag das zu einfach sein, dann ist es so. Oder es ist manchem zu nervtötend oder sonst etwas – auch das kann ruhig sein!

Ich weiß nur eines: Musik treibt mich um und wird es hoffentlich noch lange tun 🙂

Ein Instrument, das sei noch angefügt,  spiele ich leider nicht. Meine Frau wünscht, daß ich es tue…vielleicht kommt es ja doch noch dazu.

14 thoughts on “Music my passion

  1. Während ich meinen Kommentar schreibe, höre ich der beruhigenden elektronischen Musik zu. Also da muss ich deiner Frau zustimmen, es wäre gut, ein Musikinstrument zu erlernen, und wenn es eine Mundharmonika wäre. Viele liebe Grüße aus Kanada, Gerhard!

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    1. Dank Dir Peter!
      Meine Frau hat ja seit gut einem Jahr ein elektronisches Piano und spielt darauf immer wieder mal etwas. Sie lud mich immer mal dazu ein, meine Hände darauf zu versuchen, aber aus irgendwelchen Gründen wurde nichts Bleibendes daraus.

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    1. Andreas Vollenweider kenne ich natürlich. Danke dafür 🙂
      Ambient erlebt zur Zeit wohl seine dritte Wiedergeburt, so mein Eindruck. Ambient ist auch viel weiter gefasst als früher, darunter fallen alle möglichen Tendenzen. Unlängst forschte ich in Ambient von japanischen Künstlern, da gibt es wirklich tolle Sachen, etwa von Susumu Yokota, der allerdings schon 2015 gestorben ist.

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