Wonne

Eine Reflektion – diesmal in 99 Worten…

*

Am letzten Freitag-Spätnachmittag überkam mich das Bedürfnis, ich müsste mich unbedingt etwas ausruhen.

Also zog ich mich ins hintere untere Zimmer zurück, wo ein Fouton steht.
Der Wecker wurde auf 16 Minuten gestellt.

Ich schlief bald ein.

Als ich erwachte, sah ich nach links oben auf den Garten, der sich wie ein Scherenschnitt vom Himmel abhob.

Ich schlief wieder ein, und beim baldigen erneuten Aufwachen fiel mein Blick wieder auf den Scherenschnitt.

Und das Ganze wiederholte sich erneut.

Ich hatte das Gefühl, es könnte ewig so weitergehen!
Es war so schön! So einfach und so wohltuend.
So schön reduziert.

Schlummer, Scherenschnitt, Schlummer, Scherenschnitt, Schlummer….

Perfekter Klang,
Wohlige Umarmung,
Wonnig gewiegt,
Zauberhaft gebettet.

11 thoughts on “Wonne

  1. Vielleicht ist das eine Reminiszenz, als du ein Säugling warst und es Zeit für dich noch nicht gab (“wohlige Umarmung, wonnig gewiegt”). Für einen Erwachsenen ist ein solcher Zustand sicher sehr erholsam, aber ewig fortgesetzt würde ich ihn doch sehr eintönig finden.

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