Als kleiner Bub ritzte ich eine Zeichnung eines Frauenkopfs in den Sand.
Der Kopf gelang sehr gut, ungemein gut sogar und ich musste Mutter unbedingt zeigen, was ihr Kleiner am Rand der Strasse vollbracht hatte.
Als Schüler am Gymnasium waren Kunstunterricht, Mathematik und anfangs Deutsch meine Paradefächer.
Als das Abitur anstand, meinte mein Zeichenlehrer auf die Frage, ob es geschickt wäre, Kunst zu studieren, daß man kaum davon leben könne.
Also studierte ich Mathematik.
Das Künstlerische habe ich in meinem danach folgenden Leben kaum gepflegt. Die Frage “Wieso” ist durchaus berechtigt. Ich kann sie kaum beantworten.
Oder doch, aber das würde zu weit führen.
Erst jetzt, wo mein Arbeitsleben dem Ende zu geht, besinne ich mich auf meine ursprünglichen Eignungen.
Und gebe diesen Eignungen ihren Raum.

Ich habe auch viele “Brotjobs” machen müssen, aber ich finde es schade, dass unsere Gesellschaft nur bestimmte Talente aus Pragmatismus fördert.
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Es ist völlig ok, so wie es für mich war. Ich hätte mich niemals künstlerisch vermarkten können 🙂
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Ich finde das ganz wunderbar!
Mir ging es mit Musik und Mathe so im Gymmi…
Also studierte ich auch Mathe 😎
Liebe Grüße vom Lu
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Na so etwas!
Hast Du dennoch Musik weiter stark im Fokus gehabt?
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Mathe sorgte für Job und Lebensunterhalt…
Die Musik ist meine noch größere Liebe, also immer schon Haupthobby!
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Spielst Du auch ein Instrument?
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Lange Zeit Saxophon und Querflöte…inzwischen kaum mehr…
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Das ist schön, denn lieber spät, als nie! Deiner Passion kannst Du jetzt auch völlig entspannt nachgehen.
LG Babsi
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Du hast recht!
Die Quelle scheint nicht versiegt. 🙂
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