Eignung und danach leben

Als kleiner Bub ritzte ich eine Zeichnung eines Frauenkopfs in den Sand.
Der Kopf gelang sehr gut, ungemein gut sogar und ich musste Mutter unbedingt zeigen, was ihr Kleiner am Rand der Strasse vollbracht hatte.

Als Schüler am Gymnasium waren  Kunstunterricht, Mathematik und anfangs Deutsch meine Paradefächer.
Als das Abitur anstand, meinte mein Zeichenlehrer auf die Frage, ob es geschickt wäre, Kunst zu studieren, daß man kaum davon leben könne.
Also studierte ich Mathematik.

Das Künstlerische habe ich in meinem danach folgenden Leben kaum gepflegt. Die Frage “Wieso” ist durchaus berechtigt. Ich kann sie kaum beantworten.
Oder doch, aber das würde zu weit führen.

Erst jetzt, wo mein Arbeitsleben dem Ende zu geht, besinne ich mich auf meine ursprünglichen Eignungen.
Und gebe diesen Eignungen ihren Raum.

 

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