Neuroplastizität

Daß das Gehirn ein Leben lang neuroplastisch formbar ist, ist meine feste Überzeugung.

Letztes Jahr las ich von Norman Doidge das Buch “Wie das Gehirn heilt”, ein mutmachendes und spannendes Buch über grundsätzliche Möglichkeiten des Gehirns, so manche Schäden auszugleichen, mit ihnen umzugehen.
In diesem Jahr las ich rein zufällig ein weiteres Buch zu diesem Thema: Gerd Kempermanns: “Die Revolution im Kopf” . Das in meinen Augen ausserordentlich seriöse  Buch spricht davon, daß es Plastizität ausserhalb “blosser” synaptischer Neuverschaltung geben kann, jedoch nicht in Form simpel nachwachsender Nervenzellen, sondern, wie sollte es anders sein, auf komplexere und bisher nicht völlig verstandene Weise. Er spricht hierbei die Entdeckung an, daß es in einem Teil des Hippocampus zur Generierung einiger weniger neuer Nervenzellen kommen kann. Was diese aber “technisch” bewirken, lässt sich noch nicht dingfest machen.
Diese Bücher aber brauchte ich im Grunde nicht deshalb zu lesen, um mich davon zu überzeugen, daß es Plastizität gibt.
In einer Art Eigenversuch merkte ich im Laufe der letzten 2 Jahre, daß brachliegende “Areale” durchaus zu Bedeutung kommen können.

In der Tat scheint es so zu sein, daß das mit dem “Seines eigenen Glückes Schmied sein” zutreffend ist.
Man kann sein Leben im Grunde immer neu anpacken.

2 thoughts on “Neuroplastizität

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