Unsere evolutionäre Vergangenheit…

beleuchtet Neil Shubin in seinem 2008 in engl. Sprache herausgegebenen Buch “Der Fisch in uns”.
Ausgehend von Vielzellern betrachtet er die Weiterentwicklungen der Arten bis hin zum Menschen.
In der Regel erfand die Natur keine neuen biologischen Strukturen für ihre Weiterentwicklungen, sondern verwendete vorhandene Ausprägungen der Vorgängerarten in neuer und modifizierter Weise. So “wanderte” der erste Kiemenbogen des kieferlosen “fischähnlichen Geschöpfs” nach und nach nach vorne, um zum Kiefer der  Wirbeltiere zu werden.

Weil die Evolution vorhandene Bausteine des Körpers für neue Zwecke umbenutzt, ergeben sich dadurch gewisse Probleme. Dies erläutert der Autor im einzelnen in dem vorletzten Kapitel seines Buchs.

Unter der Teil-Überschrift “Unsere Vergangenheit als Primaten: Reden ist nicht billig (übrigens eine bekannte Redensart in Wissenschaftlerkreisen)”, erläutert er, daß die Weg-Entwicklung von einem zuvor starren hin zu einem flexiblen Rachenraum, der fürs Reden unabdingbar ist, leider bei einem gewissen Prozentsatz der Primaten, also auch bei Menschen dazu führt, daß der Rachenraum  durch die Entspannung im Schlaf “in sich zusammenfällt” und damit das gleichmässige Atmen behindert.
Diese Gegebenheit bezeichnet man als Schlafapnoe. Im Zusammenspiel mit einer Herzkrankheit kritisch.
Wie viele andere Menschen leidet auch der Autor darunter, hat aber seit 1,5 Jahren eine Schlafmaske, die diesen Defekt vollends ausgleicht und somit eine ruhige und erholsame Nacht garantiert.

 

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