Die innere Logik des Schachs

Fast für die ganze Zeit meines Lebens bin ich Schachspieler.

Ja, ich  b i n  Schachspieler. Auch wenn es mich eigentlich sträubt, mich als solchen zu bezeichnen. Aber … ich bin einer! Voll und ganz. Mit Haut und Haar!

Die Erforschung dieses Spiels hat mir sehr viel gegeben.

Schon sehr bald merkte ich, daß das Spiel kaum auszuloten ist.
Es ist im Grunde zu schwierig, “nicht von dieser Erde”, wie es so schön heißt.

Nun, das Spiel (oder deutlich besser: die mathematische Aufgabe Schach (!)) ist nicht zu schwierig, um recht weit im Verstehen des Spiels zu kommen, wenn  man sich nur genug und ausdauernd hineinkniet (das tat ich natürlich) und – zudem – spürt,  daß die Materie für einen selbst nachgiebig ist, sich also aufschlüsseln lässt….und auf einen “gerne zukommt”.

Hat man dann irgendwann ein “deutliches” Niveau erreicht, beschleicht einen gern … die Hybris!! Man meint insgeheim, man wäre … Gott! Weil man z.b. instinktiv und sofort den Gehalt einer Schachposition im Vorübergehen erkennen kann. Also kommt mit der Erkenntnis oft das Gefühl von “Grösse” einher!
Aber – da es immer jemanden geben wird, der etwas tiefer blicken kann und das Geheimnis dieses Spiels besser versteht, und hier kommt die im Titel angesprochene Logik des Spiels zum Zug – reicht dieses bisschen Mehr an Verständnis aus, um meist überlegen zu sein.

Verstehen ist offenbar nicht nach oben begrenzt.

 

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