Portraitstudien

Portraitstudien

Anfang der 90er war es für mich ein Vergnügen, fotografische Portraits zu nutzen, um zeichnerische Gesichtsstudien anzufertigen.
Hier ein Portrait von Emil Fackenheim, abgeguckt aus dem beeindruckenden Buch von Herlinde Koelbl “Jüdische Portraits”.
Daß das Auge hier zuweit zurück sitzt, ist mir nicht so wichtig. Es ging mir um eine schnelle Umsetzung des Portraits und nicht um Akribie. Von Akribie hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon gelöst.

3 thoughts on “Portraitstudien

  1. Ja, du hast recht, manchmal muss es nicht akribisch genau sein. Es kommt darauf an, welche Aussage man mit der Zeichnung treffen möchte.
    Manchmal mache ich das auch gerne so, dass ich im Gegensatz zur tatsächlichen Wahrnehmung nur einzelne Bildelemente – zum Beispiel nur das Gesicht– detailliert festhalte.
    Faszinierend finde ich das auch bei Landschaftsdarstellungen, auf denen nur ein bestimmtes Motiv präzise ausgeführt ist, die übrigen Bereiche hingegen entweder nur angedeutet, oder überhaupt nicht wiedergegeben werden.
    LG von Rosie

    Liked by 1 person

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s