Kusszahl nearly finished

13 Kugeln sind nötig für die Kusszahl.

Am Dienstag, 7.7.2020, hatte ich damit begonnen, schon vorher gefertigte Kugelhälften zusammenzusetzen.

Die innenliegende Kugel soll kontaktiert sein durch 12 Kugeln, daher: Kusszahl.

26 Kugelhälften a 15 cm Durchmesser zusammengebaut. Dies sind erstmal 10.

Nachdem dieses Konstrukt etwas getrocknet war, drehte ich mit meiner Frau das schwere Gebilde um 180 Grad auf die andere Seite. Dazu verwendete ich ein kleines Brett als Deckhaube.

Als nächstes wurden die restlichen drei Kugeln auf die schon vorhandenen 10 Kugeln montiert.

Alle 13 Kugeln in Position

Der Trocknungsprozess verlief ohne Zwischenfälle.

Der Schrühbrand auch.

Vor einer Woche hatte ich die Kugeln nach dem Schrühbrand (durch Übergiesen ! ) glasiert:

Glasur aufgebracht! Puuh!

Der Ofen brennt gerade mein Stück. Er dürfte jetzt noch so bei 171 Grad sein. Bin gespannt, ob es heil rauskommt. Und auch noch ansehnlich.

Die Reise hätte dann ziemlich genau 2 Monate gedauert.

Hornissennest

Unlängst zeigte ich die Hornissenschwebfliege:

Die zwei Hinterleibsbänder sind ihr Kennzeichen.
Volucella zonaria ist ihr wissenschaftlicher Name.

Von der Grösse her erinnert es schon an eine Hornisse, ist aber vom Kopf her vollkommen anders gebaut. Es ist ja eine Fliege, die sich als Hornisse tarnt

Dem dagegen steht die echte Hornisse, die ich an einem alten Baum am 29.08.2020 beobachtet hatte. Dort hatte sie ihr Nest.

Einflug ins Nest
Vorsicht ist geboten
Diese hier ist noch ein paar Zentimeter entfernt.
Aber auch die muß durch den Engpass.
Manche landet erst mal am Rand
..und klettert rein, eine andere kommt ihr entgegen.
Klein und Insekt möchte man da nicht sein! Mächtige Kiefer hat sie.
Abflug
und die nächste steht auch schon bereit.

P.S.:

Weil es einige Bemerkungen zur Sicherheit gab.
Ich war ganze 3 Minuten dort und etwa 60 – 70 cm von der Eingangspforte weg. Meine Fotos sind alle ausgeschnitten.
Hier das ungeschnittene Erstfoto um 15:31:04 :

Nachmachen soll und muß das keiner 🙂

Bindung und Freiheit

Eine Keramikstatuette im Garten veranlasst mich zu einer kleinen lyrischen Betrachtung:

Ein Strahl hält den Menschen sacht an einer Stelle fest. Ich fasse den Strahl hier (de facto ein Spinnenfaden) als eine Art Geistreichung auf, als etwas, das ihm erlaubt, zu denken, zu fühlen, zu empfinden.
Sein Geist durchsucht mit scharfem Blick das Nähere, versucht zu verstehen. Die Kraft dieser seiner geistigen Gabe scheint mir enorm.
Wie durch zwei durchdringende Augen wird das, was sich ihm bietet, durchmessen.

Was sieht er nun?
Ist sein Sehen gelenkt von dem zarten, dennoch festhaltenden Strahl oberhalb seines Kopfs oder ist er frei, frei zu empfinden, was immer er mag?