Ein Stellvertreter

Möge dieses Tierchen, ein Heidespanner, für die Fülle an Aufnahmen dieses 26.04. dienen.

Hier auf diesem Blog kann ich nicht die Fülle an Tierchen dokumentieren, die ich in gut 45 Minuten aufmerksamer Beobachtung heute fotografiert hatte.

Bis spät abends habe ich dann die 900 Aufnahmen begutachtet und bestimmt.

Nachwievor begeistert mich, was ich in der Natur, oft ganz nah, vorfinden kann.
Ich werde fast nie enttäuscht.
Fast immer auch tauchen für mich neue lateinische Namen auf.

So manches Tierchen ist nach seiner Futterpflanze benannt, was darauf hinweist, daß sie wählerisch sind.
Ob sie sich umstellen können?!

Die Aufnahmen geschahen in einem weitestgehend von Pestiziden freiem Gebiet, Obstwiesen meist.

Dieses Hobby kostet mich viel Zeit, aber darauf verzichten will ich nicht.

Rette sich wer kann

Diese Wiesenschnake hastete vor mir davon, doch nicht weit genug. Ich fand sie an einer Grasähre wieder.

Die Schönheit ihrer Zeichnung ist mir längst bekannt. Dennoch lichtete ich sie ab.
Alleine.
Zu zweien hatte sie mich mal besonders entzückt.

Automatisches Zeichnen

Im Museum der angewandten Kunst in Frankfurt gab es einen Raum für den Künstler
Rikuo Ueda.

Diese feine “Zeichnung” erinnert mich an Arbeiten des Informel.

Aber was hat sie sonst ausser ihrer Ästhetik mitzuteilen?
Das zeigt sich weiter drinnen im Raum:

Ein riesiger Arm, der auf ein Blatt Papier schreibt:

Heraus kommen dann solche Arbeiten:

Anbei im Rahmen der Stift, der das bewerkstelligt hatte.

*

Rikuo Ueda lässt den Wind malen.

Er konstruiert immer eine Art Kran, der durch den Wind angeregt wird und auf ein Blatt Papier schreibt, das bisweilen, so schien es mir einmal in einem erklärenden Video, auch nicht fest ruht, sondern auf einem Schiffchen durch welliges Wasser bewegt wird.