Glücksquell Goldrute

An der Goldrute naschen wirklich alle Insekten, alle ausser Käfer und Schmetterlingen!
Solche Allzweckpflanzen kenne ich nur wenige.
In den letzten Tagen habe ich etwa 25 verschiedene Arten an Insekten dort identifizieren können. Das Dunkelfeld ist sicher grösser, denn insbesondere Fliegen mit 2 mm Länge konnte ich nicht adäquat fotografieren.

Ich zeige hier zweckmässigerweise nur sieben Exoten, nicht die Fülle der Arten.

Weitere Initialen

Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist.

Diesmal fertigte ich eine Zeichnung der Initialen meiner Frau an, die ich dann in Ton umsetzen wollte

und auch habe:

Diese Initalien sind hohl, andernfalls wären sie in der Dicke zu breit fürs Brennen. Wobei es hier gerade wohl noch ginge.

Das ist die Rückseite.

ich werde wohl noch ein weiteres dieser Art machen, aber die Versäuberungsarbeit ist enorm.

Je grösser das Stück, umso mehr Aufwand.
Logisch, denn es ist mehr Fläche zu versäubern 😉

Ja, was denn nun?

Im November letzten Jahres machte ich folgende Aufnahme am Efeu:

Die rechte Antenne der Schlupfwespe ragt ins Grün eines unscharfen Blatts hinein. Alles wie normal.

Bloß liegt das Blatt näher zur Kamera hin, liegt also wie ein Dach über der Wespe:

Eine zweite Makroaufnahme zeigt, daß auch der linke Rand des Blattes, auf dem das Insekt sitzt, ins Grün hineinragt, nicht nur die rechte Antenne.

Solche Beobachtungen macht man gelegentlich,…wenn man genauer hinschaut.
Ich erinnerte mich an diesen Sachverhalt, weil kürzlich Joachim Schlichting eine Sinnestäuschung vorstellte.

zwei Töpferwespen

die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Diese hier habe ich im Garten im Juli fotografiert. Ein sehr schnelles Tier, deshalb schwer adäquat zu fotografieren. Enmenes coronatus Körperlänge 12 – 17 mm

Diese Töpferwespe hatte ich einst 2017 auf den Kanarischen Inseln, mit einer kleinen Kamera (!), fotografiert.

Rhynchium Oculatum, maximal 30 mm lang.

Man beachte die großen Augen.
Es verhielt sich längere Zeit still, ich konnte sie mehrmals fotografieren.

Ich erinnere mich noch an die Situation. Wir saßen in einem Eiscafe, da schwirrte dieses Tier herum und setzte sich auf dieses trockene Blatt.

Ich habe sie danach ab und an gesichtet, aber bei der Futteraufnahme ist sie ebenso schnell wie die viel kleinere Töpferwespe oben. Und sehr leicht zu irritieren, dann ist sie im Nu weg, keine Fotos mehr.