Eine flugse Studie

Egal wie voll der Tag war …

… es geht zum Zeichnen.

In der obigen 4-Minuten-Studie zeichnete ich einen Mann von hinten.
Insgesamt waren es 12 Zeichnungen an diesem Abend.


Ich tat mich bei den letzten zwei Zeichnungen schwer. Vielleicht war es der neue Block, auf dem ich den Griffel nicht wie gewohnt bewegen konnte. Oder es war schlicht und einfach so, daß ich müde war.

Seht selbst:

Die Füsse korrigierte ich “100 Mal”. Sogar zuhause wollten sie mir nicht recht gelingen.
Auch an der Schulter hatte ich zuhause herumgemodelt.

***

Einer jungen Frau schaute ich zum Schluss auf ihren Block und sprach ein Kompliment aus. Es gibt schon tolle Zeichner und Zeichnerinnen, jede/jeder auf seine Weise.

Die erste ungegenständliche “Hohlarbeit”.

Diese kleine Skulptur war die erste ungegenständliche in meiner neuen Technik des hohlen Aufbaus.
Vorher hatte ich Pferdchen und Vögel gebaut.

Ich wollte einfach meine konkreten Zeichnungen ins Dreidimensionale fortsetzen, das war die Motivation.

Daß das trägt, zeigt sich in nunmehr fast 20 Objekten dieser Art.

Die “Gemeine Halmfliege”

Mich hat ein besonderer Ehrgeiz gepackt: Ich möchte am Efeu all die besonders kleinen Insekten dort bestimmen.

Die Gemeine Halmfliege, 2 mm lang

In diesem Größenbereich gibt es durchaus einige Insekten.
Wie ein Experte meinte, kann man allein durch Fotos nicht unbedingt eine Bestimmung durchführen. Man müsste das jeweilige Insekt fangen und untersuchen.

Ich will es trotzdem nur alleine mit Fotos versuchen.
Als Einstimmung für mein Vorhaben soll das obige Foto dienen.
Ich war jetzt 5 Tage jeweils für gut 30 Minuten am Efeu. Wenn das Wetter es zulässt, behalte ich das bei.

Wenn jemand dieses Vorhaben als schrullig ansieht, dem pflichte ich durchaus bei. 😀

Was wurde eigentlich wirklich gesagt?

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Lehrer
grob
hauchen.

*

Unlängst traf Horst eine Bekannte nach gut 2 Monaten Pause wieder.

Er erinnerte sich an Gespräche, die sich um Verstimmungen bei ihr drehten.

Damals erwähnte er eigene Erfahrungen mit Depressionen, um sie zu stützen.

In den 2 Monaten dazwischen hatte Ihre fehlende Kommunikation trotz gelegentlicher SMS von ihm nach schlechter Verfassung ausgesehen.

Da lag er aber offenbar grob falsch.

Die Frau meinte, sie sei beileibe nicht depressiv, es sei tatsächlich ihr Mann.

Hatte Horst vor 2 Monaten tatsächlich alles falsch verstanden?

Gleich fing sie an, als eine Art spiritueller Lehrer zu agieren: “Wir haben nur dieses eine Leben und sollten es daher geniessen!”. Und hauchte nach kurzer Pause gedankenverloren: “Alles andere ist Frevel…”.

Was aber ist dieses “Geniessen?”, fragte Horst gleich. “Was versteht man darunter?”
Ihn reizte diese Frage ungemein, jedesmal wenn er das Wort ” geniessen” hörte.

Er insinierte dann aber nicht weiter. Sie fühlte sich gerade rund und zufrieden. Und das war gut so.

*

Eine Waage – im Gleichgewicht!