Ein grösseres Relief zerbrach mir beim unvorsichtigen Transportieren “in die Sonne”. Übrig blieb ein Spiel aus vier Bögen, Kommata ähnlich, die ich dann doch nicht wegwarf. Statt also ein Dutzend schwingender Elemente nun denn also vier:
Das folgende Foto von Myriade in ihrer neuen Folge der Impulswerkstatt erinnerte mich an eine jüngst stattgefunden habende Aufklärung durch Hans-Joachim Schlichting.
Ich sah in einer Regentonne hilflos Insekten treiben. Der Wind trieb sie in einer Kreisbewegung um die Mitte herum um.
Wieso konnten sie sich nicht befreien?
Joachim sagte, daß der Insektenkörper wasserliebend ist. Hydrophil sagt man dazu. Ist der Körper benetzt, verbindet sich das Wasser am Körper leicht mit dem der Tonne. Das Wasser bildet so eine zusammenhängende Einheit und das Flieglein wird so zum Teil eines Systems. Dieser Wasserverbund wirkt sich dann wie Klebstoff aus. Aber wenn das so ist, wieso landen dann die Fliegen überhaupt auf dem Wasser? Nein, das tun sie natürlich nicht. Sie trinken vom Rande her, können aber durch Unfälle ” ins Netz des Wassers” geraten. Dann strampeln sie in der “Klebemasse” und kommen durch Winde unweigerlich mehr hin zur Mitte des Trogs, wo ich sie evtl. noch zappelnd vorfinde.