Auf der zeichnerischen Suche für ein neues Tonobjekt hatte sich einst eine Bleistiftzeichnung herausgeschält:
Ein Dritter sorgt für zwei Andere in einer Art brüderlichen Allianz.

Person “2” sorgt durch ein Band “4” für “1” und “3”.
“3” ist sperrig und eigen. “1” auch, aber nicht so ausgeprägt.
“2” sorgt und gleicht aus bei sowohl “1” als auch “3”. Er als Person maßt sich das nicht an, er kann es einfach – und profitiert auch selbst davon, weil ihn genau diese “Arbeitsleistung” innerlich stabilisiert.
Ich möchte die Rolle von “2” noch etwas beleuchten. “2” ist nicht stark in dem Sinne,
daß er auf alles in ( seinem eigenen ) Leben eine Antwort hat. Von aussen mag sein Leben sogar recht bescheiden wirken. Aber er kann sich in zwei andere Charaktere einfühlen, die es zulassen, daß “2” über deren Leben “ein Auge hat”.
Wachen heißt hier “wach sein”, ansprechbar sein, sich einfühlen können, gegenwärtig sein. Nicht immer natürlich, aber doch oft.
Das Band “4” stärkt alle drei. Es fliesst so auch immer einiges hin und zurück. Es ist keine Einbahnstrasse.
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Ich hatte dann mit dem Objekt begonnen. Da es insgesamt 20 Flächen hatte, die begradigt/ausgerichtet und gepflegt werden mussten, ein ordentliches Drumm Arbeit.
Nun ist es fertig glasiert und gebrannt:

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Darüber sind einige Monate vergangen! Was für ein Handwerk, das solch lange Zeit braucht.











