Das Schaffen einer Allianz

Auf der zeichnerischen Suche für ein neues Tonobjekt hatte sich einst eine Bleistiftzeichnung herausgeschält:

Ein Dritter sorgt für zwei Andere in einer Art brüderlichen Allianz.

Person “2” sorgt durch ein Band “4” für “1” und “3”.

“3” ist sperrig und eigen. “1” auch, aber nicht so ausgeprägt.

“2” sorgt und gleicht aus bei sowohl “1” als auch “3”. Er als Person maßt sich das nicht an, er kann es einfach – und profitiert auch selbst davon, weil ihn genau diese “Arbeitsleistung” innerlich stabilisiert.


Ich möchte die Rolle von “2” noch etwas beleuchten. “2” ist nicht stark in dem Sinne,
daß er auf alles in ( seinem eigenen ) Leben eine Antwort hat. Von aussen mag sein Leben sogar recht bescheiden wirken. Aber er kann sich in zwei andere Charaktere einfühlen, die es zulassen, daß “2” über deren Leben “ein Auge hat”.

Wachen heißt hier “wach sein”, ansprechbar sein, sich einfühlen können, gegenwärtig sein. Nicht immer natürlich, aber doch oft.

Das Band “4” stärkt alle drei. Es fliesst so auch immer einiges hin und zurück. Es ist keine Einbahnstrasse.

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Ich hatte dann mit dem Objekt begonnen. Da es insgesamt 20 Flächen hatte, die begradigt/ausgerichtet und gepflegt werden mussten, ein ordentliches Drumm Arbeit.

Nun ist es fertig glasiert und gebrannt:

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Darüber sind einige Monate vergangen! Was für ein Handwerk, das solch lange Zeit braucht.

Versöhnliches

Und wieder regnet es…

Aber gestern gab es eine Phase ohne Regen UND sogar mit Sonne!

Deshalb gingen wir in den Botanischen Garten Würzburg!

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Eine Mauerbiene! Ungewöhnlich für diese Jahreszeit.

Eine winzige Schwingfliege

Honigbienen waren von den Arten her klar in der Überzahl.

In den Wasserbottichen trieben schon erste Insektenopfer:

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Dank den Beiträgen von HJ Schlichting weiß ich, wieso sie dem Wasser, einmal damit benetzt, nicht mehr entfliehen konnten.

Statt Krokusse, Winterjasmin, Leberblümchen ect. zeige ist jetzt noch eine getrocknete Schönheit zum Schluss.

Alle Fotos nicht mit meinem Makro, sondern einer kleinen Panasonic.

Konglomorat in neuem Gewand

Diese obigen Objekte sind nun durch den Glasurbrand gegangen.

Das vordere zeige ich zuerst. Man könnte ein umgedrehtes Herz darin sehen:

Das Objekt wurde mehrmals in 2 Glasurkübeln getaucht.

Dadurch ergaben sich Überlappungen und Trennlinien.

Witzig finde ich diese Dreifachspur links

Bis zum Glasurbrand waren tatsächlich viele Wochen vergangen. Geformt hatte ich die Objekte noch im alten Jahr.

Zeichnen um des Zeichnens willen

Ich war wieder mal beim Aktzeichnen.

Das junge Modell stand je 10 Minuten für 10 Zeichnungen.

Da ich an diesem Abend schnell war, zeichnete ich insgesamt 17 Posen.

Die 12te Zeichnung:


Alle 17 Zeichnungen waren gut.
Ich wollte eigentlich mindestens 7 davon zeigen, entschied mich jetzt aber dagegen.

Ich stellte dann doch fest, daß zuviel an Schönheit sichtbar werden würde – und dies ist ja ein Blog, in dem es nur darum geht, meine Aktivitäten anzuzeigen.