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Geschehen einst im MMK Frankfurt.
Und erinnert durch den neuen Artikel von J. Schlichting, hier.
Der Löwenzahn, mit Wildbiene und Ameise.

Die winzige Wildbiene Andrena minutula wird fast vom Gelb verschluckt.

Stellenweise versank sie völlig im gelben Meer.

Wie diese Wildbiene das mächtige Gelb des Löwenzahns erlebt, wissen wir nicht.
Vermutlich nichts besonderes fĂĽr sie:
Ein Wald an hohen pflanzlichen AusstĂĽlpungen, der reichlich Nahrung bietet.
Daß sie Bestäubungsdienste leistet, dafür ist jedenfalls gesorgt.

Lauren Duffus lieferte den Mix.
Mein persönlicher “Buchstabensalat”, bereit fĂĽr den Glasurbrand:

Nun sind die fĂĽnf hohlen Objekte durch den Glasurbrand gegangen. Nur zwei sind ohne Fehler:

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Ausgerechnet GM, meine Initialen. 🙂
Das A und das D sind schadhaft, das B geht gerade noch. Was da schief lief, darĂĽber kann ich nur raten.
Im ersten Moment war ich fassungslos, denn S O V I E L Arbeit war in diese Dinge reingeflossen.
Eine Vermutung ist, daß ich die Objekte vor dem Glasieren mit blossen Händen angefasst hatte. Dadurch sei Fett drauf gekommen, was dann die aufgetragene Glasur an manchen dieser Stellen beim Brennen abplatzen lies.
Eine andere Idee ist, daĂź sie sehr hoch im Ofen standen. G und M standen im unteren Bereich.
Wie dem auch sei: Ich flexte Schäden ab und trug nochmal im heißen Zustand an einigen Stellen Glasur auf.
Neues Spiel, neues GlĂĽck.