Der Wollschweber ist mir schon öfters vor die Linse getreten, aber fast nie konnte ich ihn scharf abbilden, da er ständig in zittriger Bewegung ist. Er wirkte auf mich immer wie ein kleines Taubenschwänzchen, ist aber den Fliegen zuzuordnen.

Ungemein buschig ist er.
Die Flügel sind fast immer in Bewegung.
Die staksigen dünnen Beinchen habe ich bisher nie mit bloßem Auge sehen können.
Neben den dünnen Beinchen ragt der riesige Rüssel hervor.
Mit ihm kann er wahrlich sehr tief in die Blüte gehen.
Dieses Tier ist mir das erste Mal in Sardinien im letzten September untergekommen. Dort sah ich es zweimal am Boden schweben, fast wie ein Helikopter im Standflug – ein für mich makabrer Eindruck und so ganz anders wie die Insekten, die ich bis dato kannte. Fotos misslangen damals wegen dem zittrigen Flug. Ausser einem verwischten Eindruck war nichts zu erkennen.