Category: Makrofotografie

Leben auf kleinstem Raum

Zu Zeit ist es so, daß ich nur auf die nahegelegene Wiese treten muß, sie dürfte nur 20 m weg sein, um genug “Futter für meine Kamera” auf vielleicht gerade 5 qm zu entdecken. Das ist phänomenal, eigentlich sind längere Exkursionen im Moment nicht nötig.

Hier einige Funde vom 2.5.2019:

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Blaue Holzbiene

Die massive blaue Holzbiene hatte ich letztes Jahr prominent aufnehmen können. Siehe hier
Heute um 14:53 tauchte sie zum 1. Mal in diesem Jahr vor meine Linse, wenn auch nur für vielleicht 30 Sekunden.
(Ich muß als Foto-Afficionato gestehen, daß ich sie schon länger herbeigesehnt hatte.)

H3Nähert sich unserer Päonie (Pfingstrose).

H2Wunderbare Strukturfarben wieder!

H1Dies war das 1. Bild heute von ihr!

H4

Und dies eins der letzten! Dann folg sie schon wieder in hohem Bogen weit über unser Grundstück weg.

Plectranthus caninus

Heute bin ich bei strahlendem Sonnenwetter nachhause zurückgekehrt, den Kamerachip  vollgepackt mit herrlichen Fotos.
Doch als letzte Fotos machte ich die des Plectranthus caninus (Verpiss-dich-Pflanze) in unserem Garten:

V2

 

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Manchmal hat man zuviel Erfolg den Tag über:
4 Stunden im Garten gearbeitet, dann auf Fototour gegangen (an einer bestimmten Stelle vornehmlich, wo ich Tage zuvor den Wollschweber angetroffen hatte) und dann noch mit meiner Liebsten zu Fuß auf Shoppingtour (7 Euro ausgegeben) und zum Essen in Würzburg unterwegs gewesen.
Und jetzt zurück, mit Blick auf meine Fotos und der Möglichkeit, einiges davon zu zeigen!
Ein schöner Aprilabschluss!

Der Wollschweber

Der Wollschweber ist mir schon öfters vor die Linse getreten, aber fast nie konnte ich ihn scharf abbilden, da er ständig in zittriger Bewegung ist. Er wirkte auf mich immer wie ein kleines Taubenschwänzchen, ist aber den Fliegen zuzuordnen.

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Ungemein buschig ist er.W6_DSC_0178 (3)

Die Flügel sind fast immer in Bewegung.W5_DSC_0122 (2)

Die staksigen dünnen Beinchen habe ich bisher nie mit bloßem Auge sehen können.W4_DSC_0233 (2)

Neben den dünnen Beinchen ragt der riesige Rüssel hervor.W3_DSC_0255 (2)

Mit ihm kann er wahrlich sehr tief in die Blüte gehen.W1_DSC_0273 (2)

Dieses Tier ist mir das erste Mal in Sardinien im letzten September untergekommen. Dort sah ich es zweimal am Boden schweben, fast wie ein Helikopter im Standflug – ein für mich makabrer Eindruck und so ganz anders wie die Insekten, die ich bis dato kannte. Fotos misslangen damals wegen dem zittrigen Flug. Ausser einem verwischten Eindruck war nichts zu erkennen.