
… dachte sich wohl der Zünsler, als ich ihn am 22.07.2019 fotografierte.

Die Sandbiene, etwas aufgehellt, dachte sich das am 07.05.2019 wohl auch.
Category: Makrofotografie

… dachte sich wohl der Zünsler, als ich ihn am 22.07.2019 fotografierte.

Die Sandbiene, etwas aufgehellt, dachte sich das am 07.05.2019 wohl auch.

Diese zwei Minifliegen führten einen merkwürdigen Tanz auf.
Das Blatt besetzten sie alle 2 , 3 Sekunden neu, immer im gebührenden Abstand voneinander.
Ich dachte mir: Wenn sie das so fortführen, werden sie das ganze Blatt mit ihren Landungen überdecken können.
Vermutlich gibt es da 31.256.347 Konstellationen ?! Haha.

Diese Hochzeitstänze, um die handelt es sich wohl, gingen noch eine ordentliche Zeit so weiter, zu lange, um noch dabeizubleiben. 😉


Gepunktet haben diese gestreiften Tiere bei mir am 21.06.2019.
Beim Rundgang durch den Garten am 10.07.2019 entdeckte ich in einem Spinnennetz eine kleine Wildbiene, wohl 2 – 3 mm lang . Mir fiel sie trotz ihrer Winzigkeit auf, weil sie sich unablässig bemühte, das Netz verlassen zu können.
Ich erinnerte mich an HJ Schlichtings scherzhafte Frage zu einem früheren Post von mir, wieso ich das damals gezeigte Insekt nicht befreit hätte.
Das nahm ich zum Anlass, es diesmal anders zu machen 🙂

Sie war mit ihren Beinen an mindestens 3 Stellen mit “Kleister” mit den Spinnenfäden verbunden. Da half wirklich kein Ruckeln. Ganz aussichtslos. Eine weit grössere Biene konnte ich zwar mal dabei beobachten, wie sie sich befreien konnte, aber dieses Tierchen sicher nicht.
Die Herrin des Netzes war weit und breit nicht zu sehen. Sie hätte sicher abgewartet, bis die Kräfte des Insekts versagen.
Ich nahm ein Stöckchen und bot dem Insekt einen Übergang auf es an.

Das half noch nicht, denn selbst auf dem Stöcken angelangt, war es noch mit dem Kleister der Fäden verbunden.

Durch sachtes Wegziehen meines Stöckchens vom Netz sprengte ich die Fäden, die sie noch mit dem Netz verband.
Das Netz gab die Beute dabei nicht so ohne weiteres her – das merkte ich an der starken Dehnung des Netzes.
Nun war sie nur noch auf dem Stöckchen, allerdings durch zusammengeschnurrten(?!) Kleber behindert und auf dem Stöckchen festklebend. Im unteren Foto sieht man es.

Tapferes Ringen…
Ich legte das Stöcken ab, in der Hoffnung, es könnte sich selbst befreien:

Im Licht schaute ich mir das näher an. Der Fühler hängt am Stöckchen:
Daß es sich selbst befreien könnte, war sicher aussichtslos. Dieser Kleber ist eine Macht!
Ich legte das Stöcken wieder ab und suchte am Boden nach einem welken Blatt.
Mit einem solchen arbeitete ich vorsichtig an der Klebstelle.
Im Nu war das Tierchen befreit und flog keine 2 Sekunden später weg.
Etwas Kleister wird sicher noch am Fühler haften. Die Hoffnung ist, daß dieser Restkleister ihm nicht noch einmal zum Verhängnis wird.
Das Ganze , vom ersten Sichten, bis zur finalen Rettung dauerte gerade mal 4 – 5 Minuten!
Ich hatte mir 15 – 20 Minuten vorgestellt, aber die Kameradaten erzählen eine andere Geschichte.