Wahrscheinlich Homotropus Signatus, eine höchstens 3 mm große Wespenart.
Dieses Foto des Miniwespchens gehört zu meinen technisch besten Fotos des Mai.
Es wirbelte und twirbelte unentwegt herum, vielleicht weil es gerade geschlüpft war. Die Flügel mussten wohl in Schwung gebracht werden. Die Sonne half mit, es überhaupt an der Scheibe zu entdecken.
Diese Schmeissfliege hatte ich im November 2019 fotografiert, auf einer ihrer damaligen letzten Futterstationen, dem Efeu, der dann allerdings doch noch bis Mitte Dezember als solcher diente.
Beim Waldspaziergang nun am 15.05.2020 fiel mir auf, wie ein schwarzes Etwas durch die Luft schwebte. Ich dachte, es sei ein Käfer, weil der Flug so schwerfällig schien.
Dieses Etwas sackte sehr rasch auf nahes Unterholz zu.
Ich wollte doch sehen, um was es sich handelt. Im Gestrüpp war dann allerdings wenig zu erkennen, da alles sehr versteckt unter Halmen und Abfall stattfand. Nur heftiges Brummen war ab und an zu hören.
Schliesslich zeigte sich dann doch deutlicher, was da los war:
Das Foto ist von mir um 180 Grad gedreht.
Ohne das gelegentliche Auftauchen der roten Augen hätte ich letztlich nicht gewusst, was da war und was es war. Das Gewusel war einfach völlig unübersichtlich.
Hier noch Fotos aus der ganzen Reihe, die eher an den Künstler H.R. Giger erinnern als an irgendetwas anderes: