Category: Kreatives sonst

Wie war man damals?

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Ein Beitrag zur Myriades Impulswerkstatt.

Wie waren die Menschen vor Jahrhunderten?
Wie würden die Menschen auf uns wirken, würden wir uns in die Vergangenheit zurück bewegen können.

Vor Jahren sah ich ein Foto eines (verurteilten) jungen Menschen in den späten 1800ern.
Er wirkte verblüffenderweise wie ein “James Dean”. Nichts deutete draufhin, daß das Foto etwa 140 Jahre alt war.
Seine lässige Haltung passte genau in unsere Zeit.

Unsere Art, sich zu geben, wird m.E. auch ein wenig durch Vorbilder aus den Medien befüttert. Und natürlich auch durch die Gene, da wird etwas von Generation zu Generation weitergegeben: Kopfhaltung und Mimik. Sprechweise ect.

Die Themen der Vergangenheit wären andere als heute, das zumindest gewiss.

Konstrukt

Nachdem ich das Ampelmännchen

geformt hatte, machte ich aus den Resten ein “Konstrukt”:

Na, dann Prost!!

Helene konnte mit diesem Konstrukt nichts anfangen (dafür aber mit dem Ampelmännchen).

“Was soll das denn sein, was ist es, wo soll es hin?! Ich sehe nur … nichts.”

Drabble Dienstag – Fakenews

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Tatort + (sich) überschlagen + leer
***

Die Nachrichten überschlugen sich: Ernst soll von einem Bär angefallen worden sein!
Erna wurde im Gesicht leer. “Ein Bär?! Wo soll denn der Tatort sein?”

Kaum hatte sie es ausgesprochen, kam Ernst putzmunter um die Ecke. “Das gibt es doch nicht!!”, rief sie.

Der Überbringer der Nachricht gab an, das von Rudolf gehört zu haben. Der hatte es von Kunigunde gehört.
Kunigunde, zur Rede gestellt, sagte, daß sie lediglich gehört hatte, daß Ernst und ein weiterer Wanderer einen Hang hoch gegangen waren: “Du, das Gebüsch da oben sieht aus wie ein Bär”. Zuerst zögerten sie, dann erkannten sie die Täuschung.

100 Worte


Ein Unding

Beim Stöbern in älteren Kritzeleien fand ich dieses Bleistiftwort von 2018.

Ich weiß in etwa, was mich damals umtrieb:
Ist es statthaft, sich etwas zu wünschen, für das man nicht “prädestiniert” ist.

Auslöser waren Filme, an die ich mich damals erinnerte:

“Ein Unding der Liebe”

“Die Verlobung des Monsieur Hire”

und manch andere.