Konstrukt

Nachdem ich das Ampelmännchen

geformt hatte, machte ich aus den Resten ein “Konstrukt”:

Na, dann Prost!!

Helene konnte mit diesem Konstrukt nichts anfangen (dafür aber mit dem Ampelmännchen).

“Was soll das denn sein, was ist es, wo soll es hin?! Ich sehe nur … nichts.”

33 thoughts on “Konstrukt

  1. Danke, denn nun macht es für mich wirklich Sinn, kann mir dieses Konstrukt auch pastellfarben glasiert an der Wand gut vorstellen und bin ja auch nicht Helene.😉

      1. Schrieb doch gerade, dass auch ich es entsprechend deiner Erklärung geändertem Blickwinkel sehr gut finde …und wieder einmal sind meine Kommentare hier, wodurch auch immer, verrutscht.

  2. Ja “Wohin damit?” Das ist wohl das Problem, worüber es keine Einigung gibt, aber auch nur diese einzige “Idee”. Von daher betrachtet macht es sogar Sinn. Und produzieren wir nicht auch selbst zu viel? Ja genau.

  3. Ich sehe darin nur ein “Konstrukt”. “Hier geht einfach nichts mehr” soll es wohl heißen.
    Aber vielleicht sollte man noch einmal sich selbst wahrnehmen, warum man so etwas zeigt.

  4. Na dann Prost, lieber Gerhard und irgendwie kann ich mit diesem “Konstrukt” auch nichts so wirklich anfangen… wahrscheinlich weil ich deine Gedankengänge beim “zupflastern” des Ampelmännchens nicht erkennen kann und hoffe sehr, dass es nichts mit unserem derzeitigen Regierungschaos in Berlin zu tun hat!😉
    Liebe Grüße, Hanne

  5. Den Hohlkörper mit den darübergelegten Streifen finde ich sehr spannend, auch wenn es nach dem Lesen der Kommentare schwerer geworden ist, sich von symbolischen Assoziationen zu lösen, jetzt wo ich dazu komme, meinen Kommentar zu schreiben, als heute ganz früh morgens, als ich mein Like-Sternchen setzte, um später darauf zurückzukommen. Heute früh dachte ich an etwas mit Leere und hilflosen Heilungs-Versuchen oder an einen geheimnisvollen, archäologischen Fund, ein ausgeraubtes Behältnis, eine seltsame Grabstätte für etwas unbekanntes. Warum nicht auch die Darstellung von durch Desillusionierung leer gewordenen Idealen … also: ich könnte mir einiges denken, wenn ich nur lange genug daraufsehe.
    Die Frage “wohin damit” ist sicher bei keramischen Arbeiten schwerer zu lösen, als bei Zeichnungen und Fotografien. Da du es so von oben fotografiert hast, dass ich es mir ebensogut senkrecht als optisches Rätsel an der Wand vorstellen könnte, wäre das wieder einmal mein Vorschlag. Man könnte es sogar immer wieder verschieden mit kleinen Gegenständen dekorieren, wenn man Kunst nicht zu ernst nehmen möchte.

    1. Ich nehme meine Sachen selten ernst. Nur dann, wenn ich viel Arbeit reingelegt hatte, dann ist mir die jeweilige Arbeit wichtig.
      Das Konstrukt hier war in 45 Minuten fertig,.

        1. Ich hatte ein paar Streifen übrig.
          Vielleicht waren es auch 75 Minuten.

          Ich hasse es, halb getrockneten Ton erneut weich zu machen und danach zu schlagen und als Klumpen in die Tonkiste zu tun.
          Lieber bastele ich etwas daraus.

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