Category: Kreatives sonst

Typisch Carlo

Da hat Carlo, als es zu heiss wurde, sein Hemd ausgezogen, nicht ohne vorher sein Handy aus der Hemdtasche aufs Autodach zu legen. Dann noch die Fotokamera auf dem Rücksitz etwas besser gelegt, sicherer. Denn sie war sein bestes Stück. Ohne seine Kamera wäre er verteufelt nackt – daher.

Er fuhr dann los, auf dem Weg wollte er noch Kuchen einkaufen. Wo, wusste er schon. Schönen Erdbeerkuchen. Denn gabs sicher bei seinem Favourite-Einkaufsmarkt.
Seiner Frau musste er nicht bescheid geben, sie würde sich sehr über den Kuchen freuen. Wo er doch sonst meist arg gedankenlos ist und so etwas vergisst. Diesmal aber nicht!
Pluspunkte gäbe das (aber nur, wenn das zur Routine würde).

Späterhin, nach der Ankunft, suchte er sein Handy. Das war weg, im ganzen Auto nicht zu finden. Natürlich auch nicht im Hemd. Da wo es ziemlich sicher gewesen wäre.

Nach dem Kuchen nebst Käffchen fuhr er zurück.
An der Strasse, wo er aufgebrochen, ja abgefahren war, lag es nicht!

Wie es sich herausstellte, lag es gute 2 km entfernt davon am Strassenrand. Nur ein gemächlicher Motorrollerfahrer konnte so etwas überhaupt im “Mud” entdecken.
Vielleicht auch wegen dem starken Rot der Hülle. So ein Rot, das man billig erwerben kann an Billigständen im Ausland. (Gold wollte er damals nicht).
Das Handy war eigenartigerweise nicht blockiert (was es ja eigentlich ständig ist), der Mann rief damit eine Frau an, eben die, die gerade mit Kuchen verwöhnt worden war und so kam es, daß Carlo noch am gleichen Tag sein Handy wiedersah.
Carlo fand den Typ sympathisch, der war überhaupt kein Troll, kein “Bauer” auch, ein ganz eigener Mensch, der “kaum zur Gegend passte”.
Ein Mensch aber, der sehr gut zu dieser Geschichte passt.

Parallelismen

Parallel verlaufende Linien erregen unser Interesse.

Gerade die feinen Abweichungen vom Ebenmaß der Replikation machen eine Studie spannend –

wo sie sonst langweilig sein könnte.

Zwei Libellen

*

…auf hohem Ross.

Gekauft habe ich bei dem Herrn mit einem Faible fürs Schweissen einiges.

Und habe meinen eigenen Umsatz auf diesem Markt damit eingedampft.

Erworben

Wir waren Samstag und Sonntag auf einem Markt.

Ich nutzte die Zeit, bei anderen Ausstellern etwas zu kaufen.
Insgesamt gab ich mehr als Doppelte aus, was wir selbst einnahmen.
Zu unserem Erwerb gehört obige Zwetschgenskulptur.

An diesem Markt nehmen wir trotz der interessanten Künstler nicht mehr teil.
Ich hörte von einer Frau, die Kunstpostkarten zum Preis von 1€ noch herunterhandeln wollte (Ich stelle diese Karten demnächst mal vor).
Das ist in etwa der Geist, der dort herrschte.
Eine weitere Frau wünschte uns wortreich gute Geschäfte und bedauerte von sich aus die Kaufunlust von Menschen in diesen so schweren Zeiten, so wie sie jetzt eben leider sind. Sie selbst kaufte natürlich nichts.

Das Wichtigste war, daß es am Sonntag trotz Ankündigung nicht schüttete, sodaß wir ohne die vom letzten Markt erlebte Reinigungszeit am Montag und Dienstag auskommen werden.
Begossene Pudel waren wir trotzdem.