Category: Kreatives sonst

Der Klä

Kleiner (?!) Eichenbock – Cerambyx scopolii

Noch immer werde ich vom Nachbarn “Der Klä” genannt.
Ja, ich war etwa 4 Jahre jünger als mein Bruder und der Nachbarsjunge, bin es immer noch.

Meinen Bruder überrage ich allerdings um einen Zentimeter und den Nachbarn gleich um zehn.
Als “Klä” machte ich bei den Großen einst nicht mit.
Nur anfangs, als es uns als Kinder in den Wald zog, des Abenteuers wegen.
Die Vergnügungen damals waren eher schlicht:
Glasmurmeln, Kasparspiele und trödeln,
Tarzan,Tibur und Falk. Und Pluto.
Heftezauber eben.
Dass es auch andere Hefte gab, merkten wir erst bei einem verunglückten Jeep.:
Männerhefte.

Regenaufnahmen

Ausserhalb der häufigen Regenphasen des Mittwoch gelangen mir dennoch einige gute Aufnahmen.

Clanoptilus elegans, gleich zweimal, auf Grasähren

Unten ein Tier der gleichen Art, der ein Deckflügel fehlt.
Was ist da wohl passiert?!

Heute gab es auch einen schönen Fund:

Den Pinselkäfer

Wieso ich bei drohendem Regen unterwegs bin?!:
“Ein bisschen geht immer” (Monaco Franze”).

Typisch Carlo

Da hat Carlo, als es zu heiss wurde, sein Hemd ausgezogen, nicht ohne vorher sein Handy aus der Hemdtasche aufs Autodach zu legen. Dann noch die Fotokamera auf dem Rücksitz etwas besser gelegt, sicherer. Denn sie war sein bestes Stück. Ohne seine Kamera wäre er verteufelt nackt – daher.

Er fuhr dann los, auf dem Weg wollte er noch Kuchen einkaufen. Wo, wusste er schon. Schönen Erdbeerkuchen. Denn gabs sicher bei seinem Favourite-Einkaufsmarkt.
Seiner Frau musste er nicht bescheid geben, sie würde sich sehr über den Kuchen freuen. Wo er doch sonst meist arg gedankenlos ist und so etwas vergisst. Diesmal aber nicht!
Pluspunkte gäbe das (aber nur, wenn das zur Routine würde).

Späterhin, nach der Ankunft, suchte er sein Handy. Das war weg, im ganzen Auto nicht zu finden. Natürlich auch nicht im Hemd. Da wo es ziemlich sicher gewesen wäre.

Nach dem Kuchen nebst Käffchen fuhr er zurück.
An der Strasse, wo er aufgebrochen, ja abgefahren war, lag es nicht!

Wie es sich herausstellte, lag es gute 2 km entfernt davon am Strassenrand. Nur ein gemächlicher Motorrollerfahrer konnte so etwas überhaupt im “Mud” entdecken.
Vielleicht auch wegen dem starken Rot der Hülle. So ein Rot, das man billig erwerben kann an Billigständen im Ausland. (Gold wollte er damals nicht).
Das Handy war eigenartigerweise nicht blockiert (was es ja eigentlich ständig ist), der Mann rief damit eine Frau an, eben die, die gerade mit Kuchen verwöhnt worden war und so kam es, daß Carlo noch am gleichen Tag sein Handy wiedersah.
Carlo fand den Typ sympathisch, der war überhaupt kein Troll, kein “Bauer” auch, ein ganz eigener Mensch, der “kaum zur Gegend passte”.
Ein Mensch aber, der sehr gut zu dieser Geschichte passt.

Parallelismen

Parallel verlaufende Linien erregen unser Interesse.

Gerade die feinen Abweichungen vom Ebenmaß der Replikation machen eine Studie spannend –

wo sie sonst langweilig sein könnte.