Ich hatte den folgenden Artikel schon mal veröffentlicht, aber er fand kaum Resonanz. Weil er etwas Spannendes zu erzählen hat, veröffentliche ich ihn nochmals:
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Viele mathematische Verteilungen sähen ähnlich aus, sagte der Mathematiker Rudy Rucker im Buch „Wie funktioniert die Welt“ des Herausgebers John Brockman, weil sie „ inversen Potenzgesetzen“ gehorchen.
Worum handelt es sich da? Er bringt ein Beispiel aus dem Buchgeschäft:
„Aus meiner Sicht als Autor ist mir beispielsweise aufgefallen, dass der Autor, der in der Beliebtheit an 100. Stelle steht, ungefähr hundertmal weniger Bücher verkauft als der Autor auf Rang 1.“
Der Platz entscheidet also genau über die Größe des Kuchens. Ist er der 10. Platz, dann hat der Kuchen etwa ein Zehntel der Grösse des Kuchens des ersten Platzes.
Das fände man z.b. auch in der Größe der Kieseln an einem Strand. Der zweitgrösste dürfte etwa die Hälfte der Grösse des grössten Kiesels ausmachen. Der dritte dann ein Drittel. Und so weiter.
Das müsste man doch mal an einem kleinen Strandabschnitt verifizieren können. Oder im Geröll am Strassenrand.
Die hervorragende Jahres-Buchreihe von Edge , aus der ich diese Antwort entnahm, wird leider nicht fortgesetzt, da John Brockman nach 20 Jahresfragen an Wissenschaftlern keine mehr übrig hat.



