Category: Keramik

Update aus der Werkstatt 2019/12

Die drei Schlangen, die ich Anfang März  (etwa 6. – 10.03.2019) aus Ton geformt hatte,
sind nun (12.04.2019) erstmals gebrannt – und ganz ohne Schaden 🙂

S1

Auslöser für diese Serie war der 14. Tag der offenen Töpferei Bayerns.

T

Hier nochmal eine der Schlangen in Konstruktion 🙂

3rd

Angefertigt am 10.3.2019, 52 cm hoch

Ich habe nun diese Schlangen gestern in blaurot glasiert.
Hier eine Probe, mit der man das mögliche Resultat erahnen kann:

Blaurot

Für diverse Tonsorten hat meine Partnerin das mögliche Resultat von “Blaurot” und anderer Glasuren auf Plättchen aufgezeichnet. Da ich einen eher weißen Ton verwendet hatte, ist ein Ergebnis wie im Schälchen zu erwarten. Zwischen hell und blaurot, je nach Dicke des Auftrags.

Man wird sehen, was rauskommt.  Möglicherweise kommen die Schlangen schon in den nächsten Tagen in den Ofen.

 

 

Update aus der Werkstatt 2019/11

Ich möchte euch wieder von meinen jüngsten Arbeiten in der Keramik-Werkstatt erzählen.

Jemand wollte kürzlich wissen, wie man ein Doppelwandgefäss am geeignesten manuell aufbaut. Da ich schon etwa 15 solcher Gefässe gebaut hatte, konnte ich das vergleichsweise rasch für ein kleines Gefäss demonstrieren.

Nach dieser Vorführung hatte ich Lust, ein Dreifachwandgefäss zu bauen, etwas, das ich noch nie in Angriff genommen hatte.

Hier ist das Ergebnis (noch nicht gebrannt):

Drei1

Dieses Gefäß ist aus drei Schalen bzw. Halbkugeln zusammengebaut. Die 1. Schale, waagrecht ausgerichtet,  misst 40 cm im Durchmesser, die zweite 30 cm. Diese Zweite liegt schief in der 1. Schale. Und in dieser wiederum die 3. Schale, 20 cm im Durchmesser und wie die erste erneut waagrecht ausgerichtet.
Nach der Konstruktion aus den 3 Schalen ging es um die Verbindung der Zwischenräume der Schalen mit Tonflächen. Da hatte ich allmählich eine Methode entwickelt, die gut funktioniert.

Hier weitere Fotos der lederfarbenen Schale:

Drei2

Drei3
Schlußgefertigt am 2.4.2019, 40 cm im Durchmesser

Das Gefäß trocknet sehr, sehr  langsam, da drei Gefässe miteinander verquickt worden sind und es so recht schwer wurde. Es gibt zwei kleine Löcher in der 1. und 2. Schale zum Entweichen der Luft.
Kleine Risse sind entstanden, (man kann das auf dem 1. Foto erkennen) die ich mit Paperclay ausfüllte. Das Gefäß muß also die Tage immer unter Beobachtung bleiben, auch noch nach Tagen.

Dieses Schlußgefäß zeigte mir, daß noch viele Variationen mit der Grundidee der Verquickung von Kugelhälften möglich sind. Das Ganze ist technisch nicht einfach, aber gerade das macht Spaß! Solange es natürlich funktioniert, haha 🙂