Category: Keramik

Werkstattgeschehen

Diese letzte grössere Plastik verdiente noch einen sauberen Stand.

Das erledigte ich nacträglich mit Paperclay.

Eine länger zurückliegende Arbeit ist nun schrühgebrannt:

Mit Tonresten mache ich manchmal auch schnellere Arbeiten, die quasi dem Zufall entspringen:

Oder ein Köpfchen

Zeichnerisch bereite ich manchmal weitere Objekte vor:

Die folgende Zeichnung werde ich ganz sicher nicht umsetzen :-):

Was tun, wenn es regnet…

Ich hatte Vorgesternachmittag eine plastische Arbeit begonnen.

Ausgangspunkt war eine Zeichnung, die ich schon vor ein paar Tagen angefertigt hatte. Dann hatte ich sie auf Zeichenkarton übertragen und ausgeschnitten.

Ich merkte während des Tuns, daß die bloße Form zu plan werden würde. Also fügte ich ein Relief hinzu, das man hier eingezeichnet sieht.

Aus Tonplatten (je 3) schnitt ich die Grundform zweimal aus. Zudem schnitt ich Stege aus dem Tonmaterial aus, die die zwei Formen verbinden sollten. Ich berechnete etwa 1,80 m Stege.

Noch am späten Abend setzte ich die Stege auf einer der Grundformen auf. De facto kam ich mit 1,65 m Länge aus.

*

Zum Mittag des nächsten Tages setzte ich die fast lederharte 2. Grundform auf die 1. Grundform mit Stegen auf. Erstaunlich immer dabei, wie ungenügend die Passform manchmal ist. Da ja eine Schrumpfung stattgefunden hatte, war im Grunde auch nichts anderes zu erwarten gewesen.

So sieht jetzt die Arbeit aus:

Was in mehreren Arbeitsphasen zu tun war, war das Objekt zu versäubern.

Es muß aus jedweder Richtung betrachtet richtig geformt sein. Dellen, Risse, Unebenheiten und Schiefausrichtungen sind nach Möglichkeit zu beheben.
Da durch das Schwinden des Wassers verstärkt Unebenheiten entdeckt werden, könnte man diese Säuberungsarbeit “bis ins Unendliche” weitertreiben. Was man aber kaum macht 😉

Auch die Rückseite verdiente ein Motiv.

Sollte nach dem Brennen noch ein Detail stören, kann ich etwa mit einem Schleifstein nachhelfen.
Auch immer beim Stand. Denn man möchte ja nicht den Tisch zerkratzen.

((((((( )))))

Ich hatte diese Arbeit mal vorgestellt.

Jetzt hat sich jemand für diese Objekte interessiert und sie gekauft.

Ich mache ja grundsätzlich keine Werbung für meine Arbeiten. Wenn sie jemand schätzt, dann gebe ich sie weg. Dieses Mal war es ein Schachfreund ( Schach spiele ich seit 17), der diese Objekte wollte. Dementsprechend machte ich einen Freundschaftspreis.

Viele wissen nicht, was an Arbeit notwendig ist, bis ein Tonobjekt final und glasiert aus dem Ofen kommt.

Das muss auch nicht jeder wissen. Jedenfalls habe ich noch nie etwas verkauft, was annähernd den Aufwand widerspiegelt.