Author: kopfundgestalt

Der November in Insekten

Der November war sehr sehr unfreundlich, deshalb zeigten sich nur wenige Krabbler und Flugmonster.

Eine Fliege stach dabei zahlenmässig hervor: Der Allrounder “Hainschwebfliege“:

Männchen

Weibchen

*

Hier scheint der Rock nicht gepasst zu haben 😉

Nun, das Streifenkostüm trägt die Fliege eben nur auf dem Rücken.

Acht vor der acht

Acht Elemente warten seit einiger Zeit auf die Implementierung im Garten.
Am besten wohl auf einer Metallstange.
(Es waren ursprünglich neun, aber das 9te Element “baute” Gerhard so nachlässig, daß es dann doch nur 8 wurden.)

Der Blogbetreiber ist zwar vglweise “hurtig” im Erzeugen neuer Objekte, aber dann im Nachgang eher faul darin, die Dinge Gestalt werden zu lassen, zu “realisieren”.
Nun: Ist das Ganze erstmal aufgestellt, dann wird es nämlich auch vergessen, ist quasi nicht mehr existent…meint er.
Steht irgendwo im Garten (rum) und wird nur noch von max. zwei Leuten gewürdigt.
Verdienen die Objekte das? Wirklich?! Verdienen die das?

Nein, eher nicht. Das haben sie nicht verdient, auch wenn sie nur wenig originell sind, so vom Kunstaspekt her.
Ein Gartentor etwa ist ein Tor und bleibt da stehen wo es ist. Das ist Fakt. Solch eine Stele aus Elementen kann seinen Platz wechseln, sie kann sogar verkauft werden, ganz oder im einzelnen.
Manch eine(r) will/möchte vielleicht nur eine kleine Stele davon in seinem Garten. Oder vielleicht 2 Stellen mit je 4 Elementen.
Alles ist möglich, nichts muss.

Dem Gerhard gebe ich jetzt den Rat, die Implementierung zügig auf einem Stab in Angriff zu nehmen, bevor der starke Frost kommt. Wer geht dann denn noch gerne in den Garten?! Ich jedenfalls nicht.
Wenn das dann mal Realität geworden ist, dann kommt auch ein Foto nach, von dieser eher schmalen/dürren Stele.
Hoffen wir, daß alle acht Elemente drauf passen, daß die Lochung großzügig war.
Wir werden sehen!
Nachträglich wäre da wenig zu machen, die Keramik kann darauf schroff reagieren, zerspringen.
Ehe ich es noch vergesse: Es sind neun Stücke und das zehnte ging zu Bruch!
Da sieht man mal wieder, daß ein “Künstler” zwar zwei Hände hat, aber seine Finger nicht zum Zählen nutzt.

Tagesgedanken XLII

Ende November scheint jetzt wieder die Sonne ab und an, aber es ist für die Kleinen unter uns meist zu kalt:

Diese Mistbiene hat sich gestern in eine Blatthülle begeben. Da ist sie wenigstens etwas geschützt.

*

Die Tage zuvor fotografierte ich in all der Nässe einen Zapfen, der von Pilz befallen war.

Dies erinnerte mich an eine TV-Sendung dieser Tage über invasive Pilze.
Man kann durchaus im Einzelfall daran erkranken, wenn Sporen eines bestimmten Pilzes auf Wunden und in Atemwege gelangen.
Das Entscheidende dabei ist, und das ist bemerkenswert, daß durch Düngung von Feldern Antibiotika nicht greifen, weil es sich um in etwa den gleichen Wirkstoff handelt. D.h. es kommen so resistente Pilze in den Umlauf.
Also immer neue Aufgaben für die Menschheit.
*

Dieser Tage merkte eine Hobbykeramikern an, daß ihre Objekte von kaum einem gewürdigt werden.
“Das ist ganz normal”, sagte ich.
Ihre Objekte sind sozusagen aufgeladen durch persönlichen Bezug, durch ihre Idee. Für andere ist das nicht spürbar, dazu müssten sie sich erstmal einlassen.
Wenn ein Objekt ästhetisch ist und nicht allzu gefällig, findet es wohl mehr Zuspruch.
Ich selbst habe auch erlebt, daß Freunde, wenn sie meine Objekte sehen, meist nichts dazu empfinden, darauf auch nicht Bezug nehmen. Für mich ist das o.k. Auch wenn es etwas schmerzt.
Primär mache ich ja meine Objekte für mich.
Dabei entstehen manchmal merkwürdige Dinge – an denen wenig Ästhetisches ist.
Solange ich Spaß an plastischem Formen habe, mache ich so weiter.

Drabble Dienstag – November 26

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Vermögen + übernehmen + alt
***

Klein-Ernst wurde Anfang der 60er in ein Erholungsheim geschickt.
Für Mütter, die mehrere Kinder hatten, übernahm dieses Heim die Betreuung.

Vieles dort war ihm unbekannt, so etwa das gemeinsame Duschen.

Die Aufseherin sprach ihn in der Dusche an. Das war ihm sehr peinlich – sie hatte gemerkt, daß sich bei der Kälte etwas bei ihm regte.

Ohne Vermögen, es abzustellen, packte er seins zwischen die Hände, so gut es eben ging und wandte sich ihr zu.
Sie belehrte ihn ausgiebig über dieses und jenes.
So zahlte sie es allen heim.
Klein-Ernst schwieg, bis er alt war, daüber.