Author: kopfundgestalt

Soviel Aufwand muß sein

Xylocopa latipes, die carpenter bee.

Das mächtige Tierchen kreiste in unserer Anlage um eine bestimmte Stelle.


Unbeirrt drehte es seine Kreise.

Mittlerweile weiß ich, was das mit unserer Holzbiene vergleichbare Tier da tat.
Ich hatte es nämlich vor 2 oder 3 Jahren schon mal fotografiert.

Es legt Duftbahnen für Weibchen. Und zwar an einer ganz bestimmten exponierten Stelle.

Soviel Aufwand muß sein!

Ob es Erfolg hatte?!
Ich sah es jedenfalls nicht mehr wieder.

Drabble Dienstag – Unbekümmertsein

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.


***

Als Kinder hatten wir schöne Spiele, mit Murmeln, Kibbelkappel, Bauchläden, was auch immer.
Ich erinnere mich wie heute, auch mit Konservendosen und einer Schnur Telefon gespielt zu haben.
Es schien geklappt zu haben.

Man muß nur beginnen, etwas umzusetzen.
So bauten mein Kumpel Georg und ich ein Baumhaus auf einem freien Baum in einem Graben.

Es war ein richtig verschachteltes Häuschen, mit Tür und sogar einem Dach.

Was für eine Energie, was für ein Tatendrang!
Wäre schön, das zurückzuholen.

Auch die Unbekümmertheit. Wie wertvoll sie ist!
Zwar ist man näher am Ende, aber es gibt keinen Grund, zurückzustecken.
Noch nicht.

***

100 Worte.

Zwergbienen

In Afrika gibt es auch “Honigbienen”, ähnlich dominant auf Blüten zu finden wie bei uns.
Diese sind aber viel winziger.

Eine sogenannte Zwerghonigbiene (Apis florea).

Ihre Größe kann man unten einschätzen:

Im Flug:

Diese Tierchen hatten keine Vorlieben, was die Art von Blüten anbetraf:

Auf ihren Beinbürsten hat sie schon einiges aufgeladen.

*

Was ich sonst noch in unserer Anlage fand, zeige ich nach und nach.

She or he

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein Beitrag zur Myriades Impulswerkstatt.
Obiges Foto von Myriade.

*

Am Lago Maggiore trank ich einst einen Cappu, als eine Hochzeitsgesellschaft ins Lokal hereinkam.

Jeder beglückwünschte den Bräutigam zur Braut, so wie es ja üblich ist.

Mir fiel auf, daß der Bräutigam meiner Ansicht nach ein richtiges schönes Mannsstück war.
(P.S.: Die Braut dabei war keinesfalls unhübsch, das muß ich noch anmerken).

Ich konnte mir nicht verkneifen, jemand aus der Gruppe, einer Frau, zu sagen, daß der Glückwunsch eigentlich die Seite wechseln sollte.
Sie verstand meine Anmerkung und lachte.
Aber Zeremonie ist Zeremonie, das sollte so unangetastet bleiben.

*